Samstag vorlesen
02.09.2002
Samstägliches Zeitung vorlesen im AWO Pflegezentrum Heimbewohner sind aufmerksame Zuhörer.
Mit dankenswerter Unterstützung der Ludwigsburger Kreiszeitung und der Aktion „Hilf mit“ konnte das neue AWO-Pflegezentrum Hans Klenk-Haus mehrere ehrenamtliche HelferInnen für die Bereiche der Sozialen Betreuung gewinnen.
Unter den künftigen Mitarbeitern des Besuchskreises ist auch der Ludwigsburger Roland Hammer. Sein spontaner Entschluß beim samstäglichen Zeitung vorlesen mitzuwirken ist von den Heimbewohnern mit Freude aufgenommen worden. Nach kurzer Einarbeitungszeit und gegenseitigem Kennenlernen wird dieses freiwillige Engagement sicher zu einer angenehmen Dauereinrichtung im Haus.
Auf zwei Wohnebenen wird Roland Hammer im Wechsel mit dem ehrenamtlichen Mitarbeiter Friedrich Wiesenauer die Neuigkeiten der Tageszeitung mit dem lokalen Geschehen jeden Samstag den Bewohnern näher bringen. Wobei sich nebenbei oft auch Gespräche und Diskussionen von selbst ergeben.

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Singkreis
30.08.2002
Erweiterter Singkreis im AWO-Pflegezentrum: Günter Anders spielt auf dem Akkordeon.
Die Ehefrau Rita Anders, selbst inzwischen ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hans Klenk-Haus, gab den Anstoß, dass ihr Mann, (71) mit in den Kreis der „Musiker“ aufgenommen wurde. Damit sind für diese wichtige und sinnvolle Aufgabe drei Musiker im Wechsel, fast jeden Donnerstag, beim Singen mit den betagten Heimbewohnern dabei. Vertreten mit Zither, Gitarre und jetzt „Ziehharmonika“.
Mit den vorhandenen Liederbüchern „schmettern“ die sangesfreudigen SeniorenInnen fast alle bekannten Volkslieder und Schlager eifrig mit. Das Singen fällt vielen leichter als das Sprechen. Oft ohne den geschriebenen Liedertext, kennen Viele die Zeilen noch auswendig.
Der Anfang wurde am Donnerstag, 29.08.2002 in der Cafeteria des Hauses mit großem Zuspruch gemacht.
Eine wesentliche Bereicherung im Heimalltag, sicher auf Dauer vom Ehepaar Anders vorgesehen.
Ein Erfolg der Zeitungs-Aktion „Hilf mit“.
Nähstube
29.08.2002
Nähstube im AWO-Pflegezentrum Bewohner helfen mit Nadel, Faden, Fingerhut.
Innerhalb weniger Tage nach dem Start der LKZ-Aktion „Hilf mit“ haben sich 3 ehrenamtliche Helferinnen bei Frau Elke Meyer vom Besuchskreis des Hans Klenk-Hauses gemeldet und somit konnte die Soziale Betreuung mit von Ludwigsburger Bürgern gespendeten Nähmaschinen am Donnerstag, 29.08.2002 die Arbeit der Nähstube aufnehmen.
Mit großem Interesse und Wünschen haben die Heimbewohner ihre Kleidungsstücke zum Herrichten gebracht. Sei es Knöpfe annähen, eine bequeme Hose kürzen, eine offene Naht zunähen und vieles mehr. Die emsigen Pflegemitarbeiterinnen haben den Bewohnern beim Zusammenstellen der defekten Kleidungsstücke geholfen. An den Nähtischen wurde auch ein kleines Schwätzchen gehalten, damit lief die Arbeit wie von selbst.
Gerne haben sich die Seniorinnen auch selbst beteiligt.
Eine sinnvolle Erweiterung der sozialen Aufgaben mit einem Dank an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Man freut sich schon auf den nächsten Treff in der Nähstube.
Ein weiterer Erfolg dank der Aktion „Hilf mit“ der Ludwigsburger Kreiszeitung.
Ehrenamtliche in Aktion im Heim und auf dem Weihnachtsmarkt 2005
18.12.2005
„Mühe hat sich gelohnt“
Ehrenamtliche in Aktion im Heim und auf dem Weihnachtsmarkt 2005
Viele der Ehrenamtlichen haben sich am 11. Dezember 2005 im „Weihnachtshaus“ des Pflegeheims hilfreich eingesetzt. Mit den Heimbewohnern Gebasteltes wurde den Angehörigen und Gästen angeboten. Dabei kam auch einiges an Spenden zusammen.
Zwei Tage später, am 13.12.2005 waren sie wieder wie bereits in den vergangenen Jahren für einen Tag beim Ludwigsburger Barockweihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten. In 2-Stundenschichten taten sie ihren Verkaufsdienst.

Neben dem nützlichen Allerlei wurden Waffeln und Punsch angeboten. Alte bekannte Ludwigsburger kamen an den Stand. Warm eingepackt konnten einige Bewohner mit Spezialtransportern zum Weihnachtsmarkt gebracht werden. Dieser kleine Ausflug war eine angenehme Abwechslung, auch wenn es kalt war.
Die ehrenamtlichen Helfer waren über 10 Stunden präsent um die Waren unter die Leute zu bringen. Übereinstimmend äußerten sie sich: „Unsere Mühe hat sich gelohnt“.
Nach dem Kassensturz kam ein sehr zufriedenstellender Ertrag zusammen, der für die Anschaffung therapeutischer Hilfsmittel für die Heimbewohner verwendet wird.
Auch dieses Jahr wurden die Aktionen unter der Leitung des Sozialen Dienstes im Pflegeheim durchgeführt. Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.
Stadtgeschichte Ludwigsburg Band III (1945 bis zur Gegenwart)
26.10.2005
Aller guten Dinge sind 3
„Wer hätte es sonst schreiben sollen“?
Stadtgeschichte Ludwigsburg Band III (1945 bis zur Gegenwart)
von und mit Dr. Albert Sting
Extra für diesen Abend „durfte“ Dr. Albert Sting die Reha-Klinik Bad Rappenau für wenige Stunden verlassen. Er liess es sich nicht nehmen, zur Vorstellung seines dritten und letzten Buches über die Stadtgeschichte Ludwigsburg selbst dabei zu sein. Mit seiner Anwesenheit genoss er es sichtlich, den Inhalt und die Darstellung seines Lebenswerks insgesamt mit nunmehr weit über 300 Jahre Historie der Stadt Ludwigsburg zu vermitteln. Und das auf nahezu 2000 Seiten bedrucktem und bebildertem Papier.

Was sind schon 60 Jahre fragte er sich selbst. Mehr als wir denken. Wir selbst sind Zeitzeugen über mehrere Generationen. Jeder an seinem Platz. Viele bekannte und unbekannte Persönlichkeiten sind mit der Geschichte Ludwigsburgs verbunden.
Bis ins Detail recherchierte der Stadtschreiber. Viele haben mitgeholfen um diesen dritten Abschnitt von 1945 bis zur Gegenwart, ins Jubiläumsjahr 2004, zu vervollständigen. Verlag und Druckerei Ungeheuer + Ulmer, Herausgeber der heutigen Ludwigsburger Kreiszeitung, waren die besten Archive für seine neutralen Berichte und Bilder.
Das größte Ereignis in diesen Jahren muss wohl der Besuch des großen Europäers und Franzosen Charles de Gaulle im Jahre 1962 gewesen sein. Da rücken die übrigen Gäste und Empfänge für Staatsfrauen und Regierende aus der ganzen Welt ins Abseits.
Oberbürgermeister W. Spec, die Damen und Herren des Gemeinderats und der Behörden, Familie, Weggefährten und Freunde, die Verlagsleute Familien Ulmer dankten dem Senior Dr.phil. Albert Sting für seine mühevolle Mosaikarbeit und dem Ordnen der Geschehnisse zum vollendeten Nachschlagewerk. Wir alle zusammen sind noch mittendrin in unserer fortlaufenden Geschichte.

OB Werner Spec, Dr. A. Sting, Senior und Junior Ulmer
Die 3 Bände (Band I und II sind neu aufgelegt) sind die Nachfolger des Belschner-Buches und vertragen sich durchaus nebeneinander im Bücherschrank, meinte Dr. Sting bei seiner Präsentation.
Eine lesens-und lohnenswerte Bereicherung unserer Literatur.
Der Bürgerverein der Unteren Stadt Ludwigsburg 1893 e.V. bedankt sich für den Beitrag zum Festtag in der Unteren Stadt mit dem Heilbronner Torhaus am 01. Mai 2004 – ein denkwürdiges Ereignis.
Danke Herr Dr. Sting, eine großartige Leistung für unsere Stadt Ludwigsburg. Werden Sie bald wieder gesund, Sie werden noch gebraucht!
© F.W. 10/2005