Senioren bestaunen weltgrößte Kürbis-Ausstellung
01.10.2002
Senioren bestaunen weltgrößte Kürbis-Ausstellung
Auch dieses Jahr unternahm eine Gruppe der Bewohner des Pflegezentrums Hans Klenk-Haus bei strahlendem Spätsommerwetter einen Ausflug ins Blühende Barock zur weltgrößten Kürbis-Ausstellung.
3 Spezialbusse brachten die Damen und Herren direkt zum leicht erreichbaren Eingang in der Mömpelgardstraße.
Die Vielzahl der Kürbisarten, Formen, Farben und Größen war einfach überwältigend. Einige besonders schöne Exemplare wurden von der Sozialen Betreuung für die Herbst- und Erntepräsentation im Heim eingekauft.
Es muss für die Aussteller eine enorme Arbeit gewesen sein, die über 600 000 Stück aus allen Ländern der Welt nach Ludwigsburg zu bringen, zu sortieren und den Besuchern in prächtiger Aufmachung zu zeigen. Die Artenvielfalt aus der Natur wurde auf hervorragende Weise demonstriert.
Die Ausstellung ist noch bis 03. November 2002 geöffnet. Eine erholsame Kaffeestunde im Park-Cafe, vorbestellt durch den Heimbeiratsvorsitzenden Oskar Buhl, rundete den genussvollen Ausflug ab. Alle haben die Anstrengungen gut überstanden. Man wird wieder lange über diesen schönen Nachmittag im „Blüba“ reden. Dank den Ehrenamtlichen für die unterstützende Mithilfe.
Der nächste Ausflug zum Seeschloß Monrepos ist am Donnerstag, 10. Oktober 2002 und am 17. Oktober 2002 mit der 2. Gruppe nochmals zur Kürbis-Ausstellung, Abfahrt jeweils 13:45 Uhr Talstraße, AWO-Pflegezentrum Hans Klenk-Haus Ludwigsburg. Vielleicht findet sich der eine oder andere InteressentIn zum Begleiten mit dem Rollstuhl und bringt dazu ein genauso schönes Wetter mit.
Melden Sie sich einfach bei mir unter:
Senioren-Hilfe.org oder telefonisch im Pflegeheim Telefon 07141-28 49 – 45 Frau U. Staudenmeyer/Soziale Betreuung.


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Nachbarn
17.09.2002
Wir lernen unsere Nachbarn kennen „Bürgerverein Untere Stadt“ besucht Hans Klenk-Haus:
Die Einladung des „Bürgervereins der Unteren Stadt“ an die Bewohner im Hans Klenk-Haus, AWO-Pflegezentrum in der Talstraße zu einem Kaffeeklatsch wurde dankbar aufgenommen.
Ein stattliche Zahl – selbst schon SeniorenInnen – des Vereins war erschienen und gesellten sich zu einem „Schwatz“ mit den betagten Heimbewohnern bei Kaffee und Kuchen. Dafür sorgten ehrenamtliche Helfer des Vereins und eifrige Mitarbeiter des Heims für einen reibungslosen Ablauf der Kaffeestunde für die etwa 80 Teilnehmer.
Kurze Ansprachen des Ehrenvorsitzenden Herrn Günther Vogt, der Einrichtungsleiterin Frau Gabriele Frischmuth stimmten alle Anwesenden ein zu einer ungezwungenen Unterhaltung. Es war der Wunsch des Bürgervereins sich einfach näher kennen zulernen. Alles wurde vom Verein für diesen Nachmittag gestiftet, angefangen von Blumengestecken, Tischdekorationen, Kaffee und Kuchen.
Günther Vogt unterhielt zwischendurch mit seiner Drehorgel.
Man will solche Treffen jährlich durchführen, damit man immer wieder neue Nachbarn und Heimbewohner kennen lernt.
Die Leiterin der Sozialen Betreuung Frau U. Staudenmeyer und Herr G. Vogt vom Bürgerverein erzählten von früheren Tüftlern und Erfindern der „Unteren Stadt“.
Gottesdienst
13.09.2002
Evangelischer Gottesdienst im Hans Klenk-Haus:
Der 1. evangelische Gottesdienst im neuen Pflegezentrum wurde von Frau Pfarrerin Simone Sander von der Stadtkirchengemeinde, zuständig für diesen Bezirk, übernommen.
Frau Ilse Schmidt-Brücken, die langjährig ehrenamtlich tätige Mitarbeiterin hat mit der Sozialen Betreuung in der Cafeteria, dem Anlass entsprechend, für eine angenehme Atmosphäre gesorgt.
Als Leitbild für diese Gottesdienstfeier diente ein großes Bild, unter Glas, mit einem goldenen Rahmen, aus der Zeit um 1900, mit einer Engeldarstellung in feinen Pastelltönen. Diese Art Bilder hatten zu diesen Zeiten ihren festen Platz in elterlichen Schlafgemächern und sind heute wieder sehr gefragt.
Zum Inhalt des Gottesdienstes wählte Frau Sander den 91. Psalm, Vers 11-12: …..“denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“
Mit passenden Chorälen von Tonträgern wurde die Feier begleitet. Die Heimbewohner lauschten der Predigt, dem abschließenden Gebet und dem Segen aufmerksam. Die Bewohner genossen sichtlich die persönliche Verabschiedung.
Diese evangelischen Gottesdienste sollen in 4-wöchentlichem Abstand im Pflegeheim abgehalten werden.

Haustiere bei Senioren zu Besuch
06.09.2002
Tierheim Ludwigsburg zu Gast im AWO-Pflegezentrum
Alle Zweifel an der Idee „Tiere ins Pflegeheim“ zu bringen, waren schnell ausgeräumt. Der erste Versuch gelang auf Anhieb. Die drei ehrenamtlich engagierten Damen Frau Biegerl, Frau Kleinmann und Frau Utesch vom Tierheim e.V. Ludwigsburg waren mit ihren Vierbeinern – einst aus dem Heim und jetzt im privaten Umfeld – guter Hoffnung beim Zusammentreffen mit den betagten Heimbewohnern.
Im schattigen Therapiegarten, im Innenhof des Hauses, versammelten sich eine Vielzahl interessierter SeniorenInnen mit erwartungsfrohen Gesichtern. Schnell gab es Kontakte zu den beiden Pudeln mit Leckereien und Streicheleinheiten. Ohne Scheu oder Angst fasste man die Tiere an, lauter schmunzelnde und frohe Mienen. Viele der Bewohner hatten früher zu Hause selbst Tiere, waren also den Umgang gewöhnt. Mit Fotos und fachlichen Erläuterungen der Tierheimmitarbeiterinnen wurde die Entwicklung der wertvollen Haustiere ergänzt.
Die Zeit verging viel zu schnell, und man versprach sich weitere Besuche, dann mit anderen Hunden. Frau Christa Kurtenbach von der Sozialen Betreuung verabschiedete das Team bis zum nächsten Wiedersehen.
Die Mensch-Tier-Begegnung war gelungen!
Die strahlenden Gesichter zeigten es deutlich. Wiederum eine Abwechslung im Heimalltag, worüber man sicher noch lange sprechen wird.
Dank dem Tierheim e.V. Ludwigsburg und seinen Helferinnen.

Die Drehorgel im Heim
04.09.2002
Mit geschichtlichen Ereignissen und persönlichen Gesprächen mit Ludwigsburger Bürgern, Heiterem und Ernsten, hat Günther Vogt, Ehrenvorsitzender des „Bürgervereins der unteren Stadt Ludwigsburg 1893 e.V.“ einen kurzweiligen und interessanten Nachmittag im Pflegeheim gestaltet.
Die allseits bekannte „Drehorgel“ sorgte mit bekannten Melodien für Abwechslung und lud zum Mitsingen ein.
Viele der Heimbewohner konnten sich an teilweise über 100 Jahre zurückliegende Gegebenheiten und Geschichten über die Leute in der „unteren Stadt“ erinnern. Vieles wurde auch aus den Nachkriegsjahren nach 1945 berichtet.
Ein markanter Ausspruch von Günther Vogt: Wir werden nicht alt, wir werden nur älter!
Straßen, Häuser, Plätze, Brunnen, teilweise noch heute erhalten oder liebevoll restauriert, Menschen, mehr oder weniger bekannte und berühmte, lebten und wohnten in diesem ältesten Stadtteil. Manches in Vergessenheit geratene, kam wieder zum Vorschein.
Vielleicht lässt sich der erarbeitete Vortrag von Günther Vogt zur späteren Erinnerung der geschichtlichen Entwicklung dieses Stadtteils für interessierte Heimbewohner in einem kleinen Heftchen zusammengefasst, von einem freiwilligen Helfer, drucken.
