Studenten zu Gast im Pflegeheim
09.12.2002
Im Rahmen der „Mentoren“-Ausbildung beim Projekt „JES – Jugend engagiert sich“, haben am 07.12.2002 zwei Studenten der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, 25-27 Jahre alt, (Lehramt und Journalismus) sich für die Aktivität Ehrenamtlicher bei „Aktive Senioren-Hilfe im Pflegeheim“ interessiert und dem „Samstäglichen Vorlesen aus der Zeitung“ im Hans Klenk-Haus am Morgen einen Besuch gemacht.
Die Vorlesestunde wurde von den Bewohnern wie immer mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Die beiden Aktiven Roland Hammer und Friedrich Wiesenauer haben die Zeitungsberichte nicht nur vorgelesen, sondern in unterhaltender Form erzählt, einfach das örtliche Tagesgeschehen in Wort und Bild vermittelt und die SeniorenInnen mit einbezogen. Auch wurde der Inhalt der Lesestunde der Weihnachtszeit angepasst.
Ohne große Vorbereitungen verlief der Dialog völlig ungezwungen.
„So haben wir es uns nicht vorgestellt“, sagten die Beiden am Ende der Vorlesestunde, „gut, dass wir es selbst erleben konnten“. Ein kurzer Rundgang durchs Heim beendete den Besuch.
Diese beiden Studenten haben erkannt, welche Erwartungen unsere älteren Mitmenschen von den Jüngeren haben.
Es wäre zu wünschen, dass sich das ehrenamtliche Engagement im Pflegeheim auch bei der Jugend herumspricht und mehr bei den vielfältigen Aktivitäten mitmachen.
Wie dankbar es von unseren Senioren aufgenommen wird, hat sich bestätigt.
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Projekt „Mitmachen ist Ehrensache“ – Tag des Ehrenamts
06.12.2002
Projekt „Mitmachen ist Ehrensache“, eine bundesweite Aktion – Tag des Ehrenamts am 05.12.2002
Schüler im Pflegeheim
Patrick, Elif, Damir, Patrik und Francesco, die Schülerin und Schüler der Klasse 9 A der Osterholz-Schule Ludwigsburg, haben sich mit ihrer Klassenlehrerin Frau von Stackelberg für diesen Tag das AWO-Pflegezentrum Hans Klenk-Haus ausgesucht, um einen kleinen Einblick in
eines der sozialen Bereiche zu bekommen.
Die anderen Mitschüler besuchten z.B. die „Ludwigs-Tafel“, die „Karlshöhe“, Nachbarschaftshilfen und Kindergärten.
Bereits kurz nach 8 Uhr früh wurden sie von der Sozialen Betreuung in Empfang genommen, auf die Wohnbereiche eingeteilt und den Pflegekräften vorgestellt.
Diese aufgeschlossenen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren haben mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz, z.B. das Führen der Rollstühle und Gehwagen mit den BewohnerInnen im Haus, mit den Aufzügen in die Cafeteria kennen gelernt, dort fand die „Singstunde“ statt, danach war der Einsatz mit dem Zurücktransportieren auf die einzelnen Stockwerke gefragt.
Das Zusammentreffen der jungen Leute mit den SeniorenInnen „hat Spaß gemacht“, berichteten sie beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen. Wir wurden „gut aufgenommen“ und die HeimbewohnerInnen haben sich gefreut.
Selbst beim Austeilen des Essens und dem Geschirr abräumen haben sie mit zugelangt. Dem Pflegepersonal wurde die Arbeit etwas erleichtert.
Deutlich wurde, daß mancher hilfsbereite, engagierte junge Mensch unter uns ist. Einer meinte, „man muß es ja machen, damit den alten Leuten geholfen wird“. Und damit hat er recht. Es hat sich gelohnt, für einige Stunden im Pflegeheim mit zu helfen.
Sie alle sagten ein Wiederkommen zu.
Eine richtige kleine Hilfsgruppe, die sich sicher auch später um ehrenamtliche Aufgaben kümmern wird.
Dankeschön der Klasse 9 A für Euer bürgerschaftliches Engagement!

Hans Klenk-Haus auf dem Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt 2002
05.12.2002
Jede hilfreiche Hand war gefragt auf dem sozialen Stand des Hans Klenk-Hauses am 27.11.2002, einen Tag nach der Eröffnung.
Und auch nur für 1 Tag konnte das AWO-Pflegezentrum diesen von der Stadt zugeteilten Stand nutzen. Alle teilnehmenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von morgens 8 Uhr bis abends nach 22 Uhr haben sich am Transport, Aufbau, Dekoration, Verkauf und Abbau wahrlich eingesetzt, um das Haus ins rechte Licht zu rücken.
Alle selbst hergestellten und selbst gebastelten Dinge der Heimbewohner wurden im weihnachtlich dekorierten Stand angeboten und die Besucher staunten und fragten immer wieder was unsere SeniorenInnen noch alles selbst und mit Unterstützung der Sozialen Betreuung fertigen können.
Von im Heimgarten selbst gepflückten Brombeeren bis zum feinsten Likör, eingemachte Marmelade in praktischen Gläsern und hübscher ansprechender Aufmachung, Seidentücher, Lavendelsäckchen, Tonwaren, Kerzen, hochwertige selbst gestrickte Baumwollsocken, gewebte Teppichware, kleine und große Krippen u.v.m., rundum ein zum Fest passendes Warenangebot zu erschwinglichen Preisen.
In reiner Handarbeit selbst gestickte Weihnachtskarten, fehlten ebenso wenig im Sortiment, wie die von zwei ehrenamtlichen Damen aus der neuen Nähstube gefertigten modernen Puppenkleider.
Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter war den ganzen Tag mit dem Backen wohlschmeckender Waffeln und abfüllen von würzig duftendem Punsch beschäftigt. Er war abends schon ein wenig geschafft, nachdem er Hunderten von Marktbesuchern den Hunger gestillt hatte.
Sehr erfreulich war der für nachmittags eingerichtete Bus-Pendeldienst mit AWO-Zivildienstleistenden vom Pflegeheim zum Markt, damit möglichst vielen Bewohnerinnen und Bewohnern die Gelegenheit zu einem Besuch auf dem Markt ermöglicht werden konnte. Überall sah man strahlende Gesichter, mit hilfreicher Unterstützung des Heimbeirats-Vorsitzenden.
Viele Freunde und Bekannte haben den Stand besucht.
Sicher ist man auch nächstes Jahr wieder dabei und hofft auf fleißige freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der bewährten Leitung der Sozialen Betreuung.
Sämtliche Einnahmen werden für die Anschaffung therapeutischer Hilfsmittel verwendet und so mancher Besucher hat beim Einkauf noch ein paar Cents für die gute Sache draufgelegt.
Allen Haupt- und Ehrenamtlichen muß ein großes Dankeschön für diese eintägige Aktion ausgesprochen werden.

Neue Gruppe beim Spielenachmittag
21.11.2002
Neue Gruppe beim Spielenachmittag ab 21.11.2002
Ein herzhaftes Lachen ging von der neuen „Spielegruppe“ aus, als ich mich in der großen „Wohnstube“ dem Tisch mit den beteiligten Damen und dem Herrn näherte.
Nur kurze Zeit dauerte es, bis sich wieder einige HeimbewohnerInnen zusammen fanden. Und vor allem eine „Schiedsrichterin“, Frau Stoll, die sich ohne großes Aufhebens bereit erklärte die Teilnehmer ein wenig zu führen, damit beim „Mensch ärgere dich nicht“ auch alles mit „rechten Dingen zugeht“.
Frau Stoll kam schon lange Zeit in Haus um sich um ihre Angehörige zu kümmern. Nach dem Ableben der Angehörigen will Sie den Kontakt zu den SeniorenInnen weiter erhalten.
Gerade zur rechten Zeit, sich mit diesem freiwilligen Engagement einzusetzen. Solche Leute werden immer gebraucht.
Herzlichen Dank Frau Stoll!
Vielleicht bildet sich bald eine 3. Gruppe.

AWO-Mitarbeiterinnen machen Advents- und Weihnachtsgestecke
21.11.2002
Fast zu klein war der Konferenzraum um alle die Tannenzweige, Kerzen, Glaskugeln und vieles anderes mehr aufzunehmen, für die mit den SeniorenInnen zusammen herzurichtenden Gestecke. ´
Da waren die Hände und einige Fingerfertigkeit gefordert um nach eigenem Geschmack ein Gesteck für die kommende Advents- und Weihnachtszeit zu gestalten.
Unter der Anleitung von Frau Vögele und Mitarbeiterinnen von der AWO-Verwaltung wird der ganze Nachmittag für diese´Arbeiten geopfert.
Auch Erika und Günter Vogt, selbst ehrenamtlich bei der AWO tätig, waren fleissige Mithelfer.
In kurzer Zeit wird das Pflegeheim in ein „Weihnachtshaus“ verwandelt werden.

