Es ist nicht immer „alles Gold was glänzt“
21.11.2002
Es ist nicht immer „alles Gold was glänzt“
– kleine Wünsche der Heimbewohner –
Auch in Alten-und Pflegeheimen nicht. Die Heime selbst sind mit Fachpersonal und finanziellen Mitteln leider nicht im nötigen Umfang ausgestattet, sodaß mancher Wunsch einfach unerfüllt bleibt.
Die Heimbewohner selbst können sich die kleinsten Wünsche meistens nicht mehr erfüllen. Der gewaltige Kostendruck lässt in der momentanen Lage nichts anderes zu.
Aber: Machen Sie das einmal einem alten Menschen klar! …….zu was habe ich denn jahrzehntelang gearbeitet und gespart? …..und nun ist alles aufgebraucht!…..
„Man“ wird ganz schnell zum Sozialfall. Muß das sein? Fällt unseren „Geldverteilern“ nichts mehr ein?
Fragen über Fragen bekommt man jeden Tag im Heim gestellt.
„Ich habe doch noch Geld auf meinem Konto, gell?“ „Wenn das so ist, dann müssen wir halt noch mehr sparen“. „Früher war das auch öfters so, wir haben manche schwere Zeit durchgemacht und haben es bis heute durchgestanden….“
Äußerungen einer betagten Bewohnerin im Pflegeheim im November 2002.
Stimmt uns das nachdenklich?
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Angehörige kümmern sich um ihre Verwandten
21.11.2002
Von einem bemerkenswerten Beispiel ist zu berichten, daß sich eine Nichte um die betagte Tante kümmert. Sie kommt regelmäßig aus der Schweiz zu Besuch ins Pflegeheim.
Frau M.-B., selbst im Pflegebereich tätig, nimmt sich einfach die Zeit hier her zu fahren um die Tante wieder zu sehen. Leider sind
die hier ansässigen Geschwister nicht bereit den´Kontakt zu pflegen.
So wird jeder Besuch zu einem „Ereignis“, wenn auch die alte Dame etwas verwirrt ist, erkennt und schätzt sie die Nichte. Wenn auch immer wieder dieselben Geschichten ausgetauscht werden, man umarmt und freut sich und verbringt einige ungetrübten Stunden miteinander.
Man weiss ja nicht, wie oft noch solche Besuche möglich sein werden.
Vielleicht kommen Andere auch auf diese Idee?
Weihnachtskrippe im Heim
21.11.2002
Die für das letzte Fest mit den Bewohnern gebastelte große Krippe hat durch die Maße 60 x 185 cm im neuen Haus leider keinen Platz mehr, sodaß man einen kleineren „Stall“ nachgebaut hat.
Diese wird zum 1. Advent im Erdgeschoss an einem für alle Bewohner und Besucher zugänglichen Bereich aufgestellt. Die große Krippe wird zum Fest im „Weihnachtshaus“ am 15. Dezember 2002 zu betrachten sein.

Selbstgemachtes zum Weihnachtsmarkt
Selbstgemachtes zum Weihnachtsmarkt
21.11.2002
Diese von den Heimbewohnern gefertigten, nützlichen und praktischen Handarbeiten werden auf dem Stand des Hans Klenk-Hauses beim Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt am 27.11.2002 zum Verkauf angeboten.

Hans Klenk-Haus beim Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt
19.11.2002
Selbstgebastelte Krippen sind Bestandteil des Sortiments auf dem Stand des Hans Klenk-Hauses, am 27.11.2002 beim Ludwigsburger Barock-Weihnachtsmarkt und werden ohne Figuren zum Selbstkostenpreis, je nach Größe von € 15.00 bis € 25.00 verkauft.
Die Erlöse dieser und anderer ehrenamtlich gefertigten Arbeiten kommen den Heimbewohnern zugute.
Die Soziale Betreuung wird therapeutische Hilfsmittel beschaffen.
