Senioren Hilfe in eigener Sache
25.12.2002
http://www.senioren-hilfe.org in eigener Sache
wünscht allen interessierten Leserinnen und Lesern dieser Seiten
ein frohes Fest und alles Gute für 2003!
Bleiben Sie Alle weiterhin diesem ehrenamtlichen Projekt wohl gesonnen.
Im neuen Jahr wird die Berichterstattung aus dem Bereich „Aktive Senioren-Hilfe im Pflegeheim“ aktuell fortgesetzt.
Ältere Beiträge machen den neuen Platz und es besteht die Aussicht, daß künftig auch die Jugend mit eigenen Texten mitmacht.
Die ersten Kontakte wurden bereits mit der Osterholz-Schule Ludwigsburg aufgenommen. Das freiwillige Engagement der Schülerinnen und Schüler, mit Unterstützung der Lehrkräfte, sollte mit einigen Gruppen und der Sozialen Betreuung im Pflegeheim, über die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinaus, dem laufenden Projekt „JES“ -Jugend engagiert sich- über die Landesstiftung Baden-Württemberg, „aus den Startlöchern“ helfen.
Der „Ideen-Geber“ Friedrich Wiesenauer erstellt mit und für jede teilnehmende Gruppe den vorgesehenen Ablauf.
Ziel: weitere ehrenamtliche Mitbürgerinnen und Mitbürger für diese notwendigen Aktivitäten im Pflegeheim zu gewinnen.
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„Krippenfeier“ am 24.12.2002 mit neuer Altar-Decke
20.12.2002
„Krippenfeier“ am 24.12.2002 mit neuer Altar-Decke von der Nähstube gefertigt 19.12.2002
Die drei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Nähstube waren sich einig, für die laufenden Gottesdienste beider Konfessionen, sollte das Improvisieren mit weißen Tüchern und Tischdecken geändert werden.
Mit geringem Kostenaufwand wurde ein passendes dunkelblaues Tuch über die Hauswirtschaft besorgt, die Tische ausgemessen, zugeschnitten und nach passender Größe genäht und gesäumt.
Jetzt kann der nächste Gottesdienst am Heiligen Abend mit einem neuen festlichen Akzent mit den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern gefeiert werden.
Dank der Nähstube für die hilfreiche Unterstützung.

„Wie war das vor über fünfzig Jahren“?
17.12.2002
Aus den 50-er Jahren – vorgetragen von Ehepaar Günther und Erika Vogt
am 17.12.2002
Günther Vogt, selbst schon um die 70 Jahre alt, erzählte aus der Nachkriegszeit, der Währungsreform und allem was man damals nicht hatte.
Unsere Seniorinnen und Senioren standen in diesen Jahren mitten im Leben, hatten teilweise zum 2. Mal harte Kriegsjahre mit vielen Entbehrungen hinter sich. Mancher Ehemann ist nicht mehr nach Hause gekommen, so war man´in vielen Familien mit den Kindern auf sich selbst angewiesen.
Aber die seinerzeitige Generation liess sich nicht kleinkriegen, packte an und baute wieder auf. Da waren Erfahrungen gefragt. Aus Unnützem machte man Nützliches, am wichtigsten war das tägliche Essen, bei welchem die Hausfrauen überaus erfinderisch waren.
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Für das sog. „Kopfgeld“ musste manches „Sparbüchle“ und „Sparschwein“ der Kinder herhalten, um überhaupt ein bischen Geld im „Portemonnaie“ zu haben. Plötzlich gab es wieder alles, aber niemand konnte sich was leisten. Es hat einige Jahre gedauert, bis wir überm Berg waren.
Alle an diesem Nachmittag Beteiligten haben von ihren persönlichen Erfahrungen erzählt und so manche damalige Begebenheit zum Besten gegeben. Das Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner war groß und fast jedes Stichwort löste Erinnerungen aus. Ein Beitrag zum Gedächtnistraining.
Danke dem Ehepaar Vogt!

Erste Weihnachtsfeier im neuen Hans Klenk-Haus am 15.12.2002
17.12.2002
Wie wird wohl das geplante Programm bei den Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Gästen ankommen?
Diese Frage blieb bis zu Beginn der 1. Weihnachtsfeier im neuen Haus offen. Mit viel Mühe und Einsatz haben sich Einrichtungsleiterin Frau G. Frischmuth, die Hauswirtschaftsleitung Frau Ploder, der Küchenchef Raugust und die Soz. Betreuung mit Unterstützung vieler ehrenamtlich Tätigen für diesen Tag ihre Gedanken gemacht. Selbst die Pflegekräfte halfen den Nachmittag mit zu gestalten, um allen Anwesenden eine besinnliche Vorweihnachtsfeier zu bieten.
Die Küche des Hauses hat mit „leckeren Schleckereien“, Kaffee, Tee, Glühwein und einem guten Tropfen Wein, alles geboten um die Feier zu verschönern. An verschieden aufgebauten und dekorierten „Marktständen“ konnten sich die Bewohner und Gäste von schmackhaften Köstlichkeiten, wie „Bratäpfel mit Nusscremefüllung“ oder „Lebkuchenstrudel auf Vanillesoße“ den Gaumen verwöhnen lassen. Sämtliche Backwaren wurden von einer Ludwigsburger Bäckerei für diesen Tag gestiftet.
Das ganze „Weihnachtshaus“ war von oben bis unten geschmückt, da die Feier in der Cafeteria und auf drei Ebenen stattfand. In den „Wohnstuben“ der Bewohnerinnen und Bewohner waren Christbäume und Krippen aufgestellt.
Ein reichhaltig bestückter Verkaufsstand bot für jeden Geschmack Selbstgebasteltes von den Bewohnern. Musikalische Leckerbissen von Toni Mammoser, Klavier und Markus Lutz, Trompete umrahmten den festlichen Nachmittag. Mit einem eigens zusammengestellten Weihnachtsliederbuch konnten alle Anwesenden sich in die kommenden Weihnachtstage einstimmen. Das selbst verfasste Gedicht von Frau E. Marx ließ Schmunzeln aufkommen, mit einem besonderen Dank an die
Pflegemitarbeiter.
Einem Krippenspiel der Kindergruppe der Kirchengemeinde St. Elisabeth mit drei Aufführungen haben die Bewohner und Gäste große Aufmerksamkeit geschenkt.
Dazwischen wurden alle ehrenamtlich Tätigen mit einer Urkunde und einem guten Tropfen für ihren unermüdlichen Einsatz im ganzen Jahr, auch für die Umzugsarbeit, geehrt.
Der Heimbeiratsvorsitzende Oskar Buhl wünschte allen ein frohes Fest
und ein gutes neues Jahr.
„Weihnachstharmonien“ am Flügel beendeten zum Ausklang einen gelungenen Nachmittag im Pflegeheim. Bewohner, Angehörige und Gäste waren von den Darbietungen und der reichhaltigen Speise- und Getränkekarte beeindruckt.
Nachtrag:
Ein besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 der Osterholz-Schule Ludwigsburg, welche sich für diesen
Nachmittag freiwillig für manche Hilfeleistung im Heim eingesetzt haben.
Dabei waren auch Schülerinnen, welche inzwischen an einer anderen Schule die Mittlere Reife erreichen wollen und sich weiterhin mit den
„alten“ Klassenfreunden verbunden fühlen.

Neue Konzertreihe im Hans Klenk-Haus
13.12.2002
Neue Wege geht die AWO im Pflegezentrum Hans Klenk-Haus.
Regelmäßig an jedem ersten Freitag im Monat finden einstündige klassische Konzerte statt.
In der Cafeteria startete die Reihe am 06. Dezember, mit einem Konzert der Pianistin Irina Schwertfeger und der Sopranistin Ludmilla Petrenko.
Zur Aufführung kamen Werke von Schubert, Brahms, Grieg, Bach sowie von
Chopin, Tschaikowsky und Lehar.
Rudi Schrödel, AWO-Geschäftsführer begrüsste und bedankte sich bei
den Künstlerinnen für den ersten gelungenen Konzertabend.
Heimbewohner und Gäste forderten mit Applaus weitere Zugaben.
