Ein virtuoser Hochgenuss… !!!

FW [AW] am 17. Mai 2007

26.01.2003

Einen virtuosen Hochgenuss…..

bot am Sonntagmorgen der 19-jährige Violinist Immanuel Trummer, zur Zeit Zivildienstleistender im Pflegeheim, mit seinem Vater Enrico am Flügel, unter anderem auch Konzertdirigent in Stuttgart.

Schon im Kindesalter mit 5 Jahren begann Immanuel Geige zu spielen. Mit einer sichtbar perfekt ausgebildeten Technik beherrscht er sein Instrument. Ein harmonischer Zusammenklang der vorgetragenen Stücke aus der konzertanten Musik. Bundesweit hat er Preise bei „Jugend musiziert“ errungen.

Für die Heimbewohner war dieser Vormittag ein musikalischer Höhepunkt im Pflegeheim. Mit großem Beifall wurden die beiden Künstler verabschiedet, in der Hoffnung, daß ein solches Ereignis bald wieder auf dem Programm steht.

Dem jungen Immanuel wünscht man für die Zukunft einen glücklichen Werdegang, denn er hat sich noch nicht entschieden, ob Musik oder Computer-Technik. Warten wir es ab, entscheiden muss er selbst!

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23.01.2003

Übernahme aus der Ludwigsburger Kreiszeitung, Ausgabe vom 23.01.2003:

Über einen Scheck in Höhe von € 500 kann sich der Förderverein für das Hans Klenk-Haus freuen.

Der Obst-und Gartenbauverein (OGV) Ludwigsburg hat bei seiner Weihnachtsfeier mit Kaffee, Kuchen und einem Weihnachtsquiz gesammelt, der Vereinsvorstand hat den Betrag auf 500 € aufgerundet.

Mit dieser Spende will der OGV bei der Finanzierung des Therapiegartens im Heim mithelfen.

Bei der Scheckübergabe waren dabei Erika Vogt (Kassiererin des Fördervereins), Friedrich Haag (OGV-Vorsitzender), Albrecht Gerstenlauer (stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins), Jürgen Beck (OGV-Kassierer), Gabriele Frischmuth (Einrichtungsleiterin Hans Klenk-Haus).

Heimatdichter August Lämmle

FW [AW] am 16. Mai 2007

23.01.2003

Heiteres und Besinnliches über den schwäbischen Heimatdichter August Lämmle hat Walter Strenger, Pastor a.D. am 22.01.2003 im Pflegeheim vorgetragen. Begleitet wurde er von seiner Frau Gisela mit bekannten Volksliedern am Flügel.

Strenger selbst über 70 Jahre alt, kennt sich im Leben des Ossweiler Dichters August Lämmle (1876-1962) genau aus und bringt im klaren Dialekt die Verse, Gedichte, Sinnsprüche und Anekdoten zum allgemeinen Verständnis – auch für unsere Senioren – gekonnt herüber.

Vieles von früher hat heute noch Gültigkeit. Eine ältere Dame als Gast neben mir, konnte viele der erzählten Zitate noch auswendig. Sicher wird es eine Fortsetzung aus dem Sprachschatz des Poeten bei Gelegenheit geben.

Ein Ausspruch von Lämmle: Mundart = Gegenstand der Denkmalspflege, wie recht er doch hat.

Selbstverständlich?

FW [AW] am 16. Mai 2007

22.01.2003

Hier schon, aber sicher nicht bei allen Familien.

Frau M. besucht ihren kranken und pflegebedüftigen Lebenspartner zweimal am Tag in Heim. Zuhause wäre diese Arbeit von ihr und auch der häuslichen Pflege nicht mehr möglich gewesen. Seit vier Jahren ist nun Herr O., Mitte 80, in stationärer Dauerpflege im Heim und in Obhut der umsichtigen Fachpflegekräfte.

Daß alle diese Leistungen viel Geld kosten, ist hinreichend bekannt. Aber die unermüdliche Frau M. nimmt jeden Tag zweimal die Fahrt von zu Hause ins Heim auf sich, um ihren Gefährten mit zu versorgen. Sei es im Umfeld des eigenen Zimmers oder in der großen „Wohnstube“ für alle. Sie holt die Essenwagen von der tiefer gelegenen Küche, hilft mit beim Essen austeilen und Geschirr abräumen, bringt auch für andere Heimbewohner manche Kleinigkeit zum Erfreuen mit, engagiert sich einfach bei vielen notwendigen ehrenamtlichen Arbeiten nebenher im Heim, als ob es selbstverständlich wäre.

Auch die anderen Angehörigen in dieser Familie kümmern sich rührend um den kranken Herrn. Die Angehörigen der anderen Bewohner sollten den Heimaufenthalt, trotz der immensen Kosten, in der verbleibenden Zeit miteinander nutzen, positiv sehen, vielleicht auch ein wenig – wie in diesem Fall – zu Gunsten anderer.

18.01.2003

Wenn auch schon weit über 80 Jahre alt, sieht man, daß unsere Seniorinnen und Senioren meist „recht gut beieinander“ sind.

Im Pflegeheim werden sie gut versorgt und gepflegt, wenn es auch einmal Probleme gibt, die gibt es überall!

Aber sie haben doch insgesamt ein recht sorgenfreies Leben und Wohnen, vor allem, wenn sich „jemand“ um unsere Betagten kümmert.

Mag mancher Heimbewohner gesundheitlich nicht mehr so ganz auf der Höhe zu sein, so wird von der pflegerischen Seite sichtlich alles unternommen, damit sich die Menschen in ihren Wohnbereichen wohlfühlen. Auch die Hausärzte sehen regelmäßig nach ihren „Patienten“, mag es zur Zeit noch so viele „Einschnitte“ in deren Tätigkeitsbereichen geben.

Die Sozialen Betreuungen bemühen sich mit ihren vielseitigen und täglichen Veranstaltungsprogrammen um Abwechslung im Heimalltag. Viele Ehrenamtliche sind in den verschiedensten Bereichen im Heim tätig, sodaß bei den Bewohnern keine Langeweile aufkommt. Selbst eigene Musikprogramme mit CD’s, Schallplatten oder Tonbändern überbrücken die „freien“ Stunden.

Alles in allem ein harmonisches Zusammenleben im Pflegeheim. Ein Glück, daß es wenigstens hier – im Pflegezentrum – von allen Seiten ein wenig „menschelt“ und viele Bewohnerinnen und Bewohner ihren Beitrag selbst dazu leisten.