Konzert am Nachmittag
13.11.2002
Viele Heimbewohnerinnen und Heimbewohner haben beim Konzert des
„Vollblutmusikanten“ Toni Mammoser (Flügel und Akkordeon) mit großem Gefallen zugehört.
Der Ossweiler Bürger Toni Mammoser, selbst schon Senior, spielte bekannte Melodien, Schlager und Klassisches, Evergreens und Oldies – einfach ein Genuß zum Zuhören, zum Mitsummen oder Mitsingen.
Er stammt aus einer Musiker-Familie. Zu vielen passenden Gelegenheiten engagiert er sich auch in anderen Häusern, weit über die Stadtgrenzen hinaus. Seine Konzerte können auch in größerer Besetzung dargeboten werden.

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Vorbereitungen zum Weihnachtsmarkt
06.11.2002
Im Sommer haben die Heimbewohner in mühsamer Arbeit im eigenen Garten die Brombeeren gepflückt, diese wurden in „Weizenkorn“ eingelegt, mit schmackhaften Gewürzen vermengt und nun als wohlschmeckender Brombeer-Likör in dekorativen 0,2 Liter-Flaschen mit einem Sieb abgefüllt und mit Korken versehen.
Die mit Alkohol vollgesogenen Früchte wurden als noch wohlschmeckend gekostet. Und diese Ernte hat etwa 12 Flaschen des köstlichen Likörs gebracht.
Eine sinnvolle Aufgabe für die beteiligten SeniorenInnen und dem Zweck diese Likörfläschchen auf dem Stand beim Ludwigsburger Barock Weihnachtsmarkt am 27. November 2002 an die zahlreichen Besucher zu verkaufen.
Der Erlös kommt den Bewohnern des Pflegeheims zugute.

Nachbarn
17.09.2002
Wir lernen unsere Nachbarn kennen „Bürgerverein Untere Stadt“ besucht Hans Klenk-Haus:
Die Einladung des „Bürgervereins der Unteren Stadt“ an die Bewohner im Hans Klenk-Haus, AWO-Pflegezentrum in der Talstraße zu einem Kaffeeklatsch wurde dankbar aufgenommen.
Ein stattliche Zahl – selbst schon SeniorenInnen – des Vereins war erschienen und gesellten sich zu einem „Schwatz“ mit den betagten Heimbewohnern bei Kaffee und Kuchen. Dafür sorgten ehrenamtliche Helfer des Vereins und eifrige Mitarbeiter des Heims für einen reibungslosen Ablauf der Kaffeestunde für die etwa 80 Teilnehmer.
Kurze Ansprachen des Ehrenvorsitzenden Herrn Günther Vogt, der Einrichtungsleiterin Frau Gabriele Frischmuth stimmten alle Anwesenden ein zu einer ungezwungenen Unterhaltung. Es war der Wunsch des Bürgervereins sich einfach näher kennen zulernen. Alles wurde vom Verein für diesen Nachmittag gestiftet, angefangen von Blumengestecken, Tischdekorationen, Kaffee und Kuchen.
Günther Vogt unterhielt zwischendurch mit seiner Drehorgel.
Man will solche Treffen jährlich durchführen, damit man immer wieder neue Nachbarn und Heimbewohner kennen lernt.
Die Leiterin der Sozialen Betreuung Frau U. Staudenmeyer und Herr G. Vogt vom Bürgerverein erzählten von früheren Tüftlern und Erfindern der „Unteren Stadt“.
Gottesdienst
13.09.2002
Evangelischer Gottesdienst im Hans Klenk-Haus:
Der 1. evangelische Gottesdienst im neuen Pflegezentrum wurde von Frau Pfarrerin Simone Sander von der Stadtkirchengemeinde, zuständig für diesen Bezirk, übernommen.
Frau Ilse Schmidt-Brücken, die langjährig ehrenamtlich tätige Mitarbeiterin hat mit der Sozialen Betreuung in der Cafeteria, dem Anlass entsprechend, für eine angenehme Atmosphäre gesorgt.
Als Leitbild für diese Gottesdienstfeier diente ein großes Bild, unter Glas, mit einem goldenen Rahmen, aus der Zeit um 1900, mit einer Engeldarstellung in feinen Pastelltönen. Diese Art Bilder hatten zu diesen Zeiten ihren festen Platz in elterlichen Schlafgemächern und sind heute wieder sehr gefragt.
Zum Inhalt des Gottesdienstes wählte Frau Sander den 91. Psalm, Vers 11-12: …..“denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.“
Mit passenden Chorälen von Tonträgern wurde die Feier begleitet. Die Heimbewohner lauschten der Predigt, dem abschließenden Gebet und dem Segen aufmerksam. Die Bewohner genossen sichtlich die persönliche Verabschiedung.
Diese evangelischen Gottesdienste sollen in 4-wöchentlichem Abstand im Pflegeheim abgehalten werden.

Haustiere bei Senioren zu Besuch
06.09.2002
Tierheim Ludwigsburg zu Gast im AWO-Pflegezentrum
Alle Zweifel an der Idee „Tiere ins Pflegeheim“ zu bringen, waren schnell ausgeräumt. Der erste Versuch gelang auf Anhieb. Die drei ehrenamtlich engagierten Damen Frau Biegerl, Frau Kleinmann und Frau Utesch vom Tierheim e.V. Ludwigsburg waren mit ihren Vierbeinern – einst aus dem Heim und jetzt im privaten Umfeld – guter Hoffnung beim Zusammentreffen mit den betagten Heimbewohnern.
Im schattigen Therapiegarten, im Innenhof des Hauses, versammelten sich eine Vielzahl interessierter SeniorenInnen mit erwartungsfrohen Gesichtern. Schnell gab es Kontakte zu den beiden Pudeln mit Leckereien und Streicheleinheiten. Ohne Scheu oder Angst fasste man die Tiere an, lauter schmunzelnde und frohe Mienen. Viele der Bewohner hatten früher zu Hause selbst Tiere, waren also den Umgang gewöhnt. Mit Fotos und fachlichen Erläuterungen der Tierheimmitarbeiterinnen wurde die Entwicklung der wertvollen Haustiere ergänzt.
Die Zeit verging viel zu schnell, und man versprach sich weitere Besuche, dann mit anderen Hunden. Frau Christa Kurtenbach von der Sozialen Betreuung verabschiedete das Team bis zum nächsten Wiedersehen.
Die Mensch-Tier-Begegnung war gelungen!
Die strahlenden Gesichter zeigten es deutlich. Wiederum eine Abwechslung im Heimalltag, worüber man sicher noch lange sprechen wird.
Dank dem Tierheim e.V. Ludwigsburg und seinen Helferinnen.
