EIN ZIVILDIENSTLEISTENDER
18.05.2003

Der 21-jährige Marc, ein „Pfundskerl“, nebenher auch Fußballer, hat Ende Mai 2003 seinen Dienst, nach 9 Monaten, beendet.
Er arbeitete in der häuslichen Pflege, bei den mobilen sozialen Diensten und hat „Essen auf Rädern“ ausgefahren. Einer großen Institution im Kreis.
Dieser junge Mann hat in dieser Zeit viel an Erkenntnissen und Erfahrungen gewonnen. Ob er diese wohl in seinen eigentlichen Beruf als Schlosser mitnimmt?
Wenn er wieder einen Arbeitsplatz bekommt? Das ist die Frage in unserer, momentanen, schwierigen Zeit. Und ob er überhaupt seinen Beruf – bedingt durch einige gesundheitliche Probleme – weiter ausüben kann. Das Amt meint: ja! Aber da gibt es noch andere „Leute“, die zu entscheiden haben. Der Mann hat ein ganzes Leben vor sich, wohlgemerkt.
Als „Zivi“ war er überaus hilfsbereit, tüchtig und umsichtig im Umgang mit anderen „zu betreuenden, kranken Menschen“. Und es hat ihm Spaß gemacht, jeden Tag. Wenn er auch schon um 5 Uhr früh aufstehen musste. Er hat nette Kolleginnen und Kollegen um sich. Eine „prima“ Gruppe also. Auch „Party“ haben sie gemacht, alles im Rahmen, muß so sein!
Man kann ihm nur „Alles Gute“ für die Zukunft wünschen……… auch seinem Zwillingsbruder Sascha…….
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HÄUSLICHE PFLEGE – 05/2003
17.05.2003
Zukunft der Pflegeversicherung zurzeit ungewiss
Wie der Branchendienst Pflege intern berichtet, lehnt der Vorstandsvorsitzende des VdAK Herbert Rebscher die Zusammenlegung von Kranken- und Pflegeversicherung strikt ab. Auf dem Deutschen Pflegeforum in Berlin kritisierte Rebscher zudem die Pläne der Rürup Kommission, die Pflegeversicherung entweder ganz abzuschaffen oder über Steuern zu finanzieren.
Beide Vorschläge der Kommission zur Reform der Pflegeversicherung seien gesamtökonomisch unausgegoren, kritisierte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Angestellten Krankenkassen. „Die Pflegeversicherung wird im Moment politisch reif geschossen – an durchdachten Nachfolgemodellen fehlt es bei den Kommissions-Experten dagegen.“ Fest stehe, so Rebscher, dass die Pflegeversicherung reformiert werden müsse. In diesem Punkt stimme er mit der Rürup-Kommission völlig überein. Rebscher: „Kein anderes Sozialsystem richtet seine Leistungen an ökonomischen Basiszahlen von vor zehn Jahren aus.“ Bis heute lägen der Versicherung Statistiken aus dem Jahr 1992 zugrunde; eine Dynamisierung habe es seit ihrer Einführung 1995 nicht gegeben. „Das muss sich ändern.“ Statt aber an der Systemschraube zu drehen, will der VdAK-Chef alle Leistungen der Pflegeversicherung kritisch überprüfen. „Was nicht Sache der Pflege ist, gehört auch nicht mehr in den Leistungskatalog.“ Zugleich gab er jedoch zu, dass dieses Verfahren gerade in der Pflege oft auf Schnittstellenprobleme stoße. Diese gelte es künftig gemeinsam mit der Pflege zu lösen.
Den Vorschlag, Pflege- und Krankenversicherung zu integrieren, lehnte der VdAK-Vorstandsvorsitzend strikt ab. Weder würden damit die Schnittstellen verschwinden, noch würde Geld hinzu kommen oder gar gespart werden. Jede Illusion nahm Rebscher der Pflegebranche auf eine finanziell sichere Zukunft. Seiner Einschätzung zufolge wird der Kapitalstock der Pflegeversicherung bereits 2005 aufgebraucht sein. „Ohne Regulationen bleibt dann nur noch, die gesetzlichen Rücklagen anzutasten.“
PFLEGE INTERN. Interesse an mehr?
Infos und Bestell-Hotline: Tel. (030) 59 00 90 80.
(Quelle: HÄUSLICHE PFLEGE 05/2003)
http://www.vincentz.net/haeuslichepflege
Jugend engagiert sich – Wirkung?!
16.05.2003
„JES“ – Jugend engagiert sich – zeigt Wirkung – wenigstens in kleinem Rahmen, das Schüler-Freiwilligen-Projekt im „Bürgersinn“. Man spricht darüber. Eine gute Sache für diesen gewählten sozialen Bereich – gerade zur rechten Zeit gekommen -. Schade, daß solche Vorhaben nur „einmalig“ sein sollen und nicht wiederholbar sind. Es sei, man gibt „dem Kind einen anderen Namen“, hat Bereit-und Freiwillige dafür. Vielleicht denken andere „Mentoren“/Begleiter einmal darüber nach.-
Am meisten profitieren, ganz bewusst, „unsere dankbaren Alten“, die „Rentnernation Deutschland“ – ohne Nachkommen. Sollten „wir“ (die Jungen) nicht wieder Lust auf Nachwuchs verspüren? Ist doch schade um unser schönes Land! „Marktwirtschaft regulieren und reagieren, liebe Leute, los, aber schnell,…..der Bürger hat’s gemerkt. „Er“ macht mit! „Profitabel damit umgehen, auf was warten wir denn noch“? Einige machen es schon vor, siehe oben, nur keiner merkt’s. Die Zeit läuft weg!

„JES“ Projekt – Bericht Nr. 15 – 12.05.2003
14.05.2003
Ein „lebhafter“ Nachmittag!
Dieser Treff, mit 4 von den 5 am Projekt beteiligten Schülern, hatte es „in sich“!
Das Pflegeheim hatte Besuch: 4 Studentinnen der Berufs-Akademie für Sozialwesen, Stuttgart, kamen, über diese Homepage, als Gäste zu einem „Arbeitsessen“. Man musste schon ein wenig Zeit haben, um die Fragen zu beantworten. Svenja/22, Tine/24, Doro/23 und Carmen/23 Jahre wollten sich das JES-Projekt und das Pflegeheim anschauen. Sie hatten von Herrn Prof.Dr.Rieger vom Ausbildungsbereich Sozialwesen, die Aufgabe bekommen: „Beschreibung und *Evaluation eines – innovativen – Projektes im bürgerschaftlichen Engagement“ zu „durchforschen“ und darüber zu berichten.
Das „JES“-Team gab bereitwillig Auskunft über die ehrenamtliche Mitarbeit im Soz. Bereich im Pflegeheim. Im Heimgarten traf man sich, unterhielt sich; „unsere“ Bewohner waren natürlich dabei. Man ist auf eine „kleine“ Antwort gespannt – wie wohl das Ergebnis sein wird? –
Später löste man das Rätsel in Bericht Nr. 12 mit dem „Flieder und der Tätowierung“. – Als gefragte Person „entpuppte“ sich DIANA, sie trägt das „Tattoo“ am rechten Oberarm. Und bedeutet: Sternzeichen WIDDER, chinesiche Zeichen. Mit feinen Nadeln, hunderten von Stichen: und auf Dauer sichtbar. Die Gewinner und alle erhielten für das Mitraten „zuckerfreie“ Bonbons, neben dem flüssigen Nass, das immer bereit steht. –

Ein netter, wenn auch etwas anstrengender Nachmittag,…..wenn die Jungen auch noch ungewohnte Fragen beantworten mussten……
Die Studentinnen waren zufrieden und können sich gemeinsam an die Arbeit machen. Genügend Unterlagen und sicher sinnvolle Gespräche bekamen sie mit auf den Weg.
*Evaluation = Bewertung, lt. Duden

„Besuch der Berufsakademie für Sozialwesen“
„JES“ Projekt – Bericht Nr. 14 – 07.05.2003
10.05.2003
Ausfahrt ins Ludwigsburger „Favorite-Schlösschen“ – Mit „JES“ und Anderen – „Einfach so“ – sagte Beate Roth –
Es war für diesen Frühsommertag fast zu warm, nahe 28 Grad (im Schatten), blauer Himmel, viel Verkehr auf den Straßen und Staub dazu; es sollte regnen. Aber: Alle 15 Senioren in den Rollstühlen + 15 „Schieberinnen und Schieber“ sind im Favorite-Park gut angekommen. Man hatte ja auch einen „water-boy“ dabei. Das frische Naß war sehr willkommen im Schatten der blühenden Kastanienbäume.-
„Einfach so“, meinte Frau Beate Roth, die Religionslehrerin an der Osterholz-Schule, Klassen 9 A/B, und „funktionierte“ diesen Nachmittag zu einem Besuch im Heim, mit der Begleitung in den Park um. Viele kamen, siehe oben, und halfen gerne.
Wenn Alle auch geschwitzt haben, sie wurden belohnt. Selbst Rotwild wurde entdeckt, sodaß die alten Leute schon mal die Brille putzen mußten. Nebenbei: das „Favorite-Schlösschen“ dient als wöchentliche Kulisse für den Moderator Wieland Backes (TV SWR 3. Programm) für seine Sendung „Nachtcafe“. Viele werden sie sehen und kennen.-
Ein schöner Nachmittag. Man brachte Hunger mit nach Hause und ist sicher bald zu Bett im Pflegeheim, nach dem vielen Erlebten. Vielleicht träumte man vom …..Schlösschen und von Herzog Eberhard Ludwig…..und seinen Mätressen? Selbst die Damen der Soz. Betreuung, alle Schüler und die JES Gruppe waren geschafft. Aber es war „tuffig“……einfach so, sagen die Schüler, was dies auch bedeuten mag!
