AUCH IM ALTER IST MAN NOCH KEIN LAHMER FALTER
02.04.2003
Eine Anmerkung, so nebenbei: SENIOREN aus dem PFLEGEHEIM 01. April 2003
„AUCH IM ALTER IST MAN NOCH KEIN LAHMER FALTER“
Ob dieser Ausspruch einer 87-jährigen Dame aus dem Alten- und Pflegeheim bekannt ist, oder von ihr selbst stammt, konnte bis jetzt nicht festgestellt werden.
Fest steht jedenfalls, daß die hochbetagte Frau aus Stettin stammt und früher von Beruf „Eisenbahnerin“ war. Ihre Vornamen lauten: Anna Marta Maria….., ist fast immer fröhlich, begrüsst jeden und verteilt gerne Bonbons. Leider läßt ihr Augenlicht mehr und mehr nach, sodaß sie ihre Verse nicht mehr aufschreiben kann. Aber rund herum ein „glücklicher“ Mensch!
Die nette Heimbewohnerin ist auf einem der vielen Fotos auf diesen Seiten irgendwo abgebildet.
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JES Projekt – Bericht Nr. 8 – 31.03.2003
02.04.2003
Schüler + „JES“ – im Pflegeheim
„An wem lag es heute?“ An dern Sonnenschein, an dem frischen, kühlen Ostwind? An den alten Menschen, an den etwas müden Schülern? Einfach an der Frühjahrsmüdigkeit?
Einen Schuldigen haben wir gefunden: „Der“ die Uhren gestern nacht auf die Sommerzeit umgestellt und uns eine Stunde weggenommen hat. Das war des Rätsels Lösung! Aber mit den anwesenden Schülern und unseren Senioren war es trotzdem ein heiterer Nachmittag. Wenigstens hat man die gute Luft genossen. Alle hatten mächtigen Hunger und Durst beim Abendessen im Pflegeheim!
Einige der Ehrenamtlichen haben sich an die überfällige Gartenarbeit gemacht. Es werden noch einige Stunden für das Herrichten der Gartenanlagen nötig sein. Vielleicht kommen einige Freiwillige dazu? (Die Einrichtungsleiterin hat schon übers Wochenende einige Pflanzenbeete gerichtet und will jede freie Minute nutzen, damit der Heimgarten endlich aufblühen kann. Ein gutes Beispiel!) Nur der Regen in Ludwigsburg fehlt noch dazu.
Beobachtungsbericht JES u.a. – 27.3.03
30.03.2003
Freiwillige Schülergruppe im Pflegeheim kommt gut an, „JES“ dagegen hat in der Öffentlichkeit Probleme
Die Äußerung einer Anwohnerin, auf der anderen Seite des Alten- und Pflegeheims: „Jeden Montag ist dort auf dem Gelände etwas los, man sieht Rollstühle, Gehwagen mit alten Menschen in Begleitung junger Leute, es bewegt sich was!“
Eine gute und exakte Beobachtung, einer auch schon etwas älteren Frau. Sie verfolgt das Geschehen im Heimgarten genau. Die Schüler Freiwilligengruppe unternimmt ausgiebige Spaziergänge und unsere Seniorinnen und Senioren freuen sich, diese Jugendlichen um sich zu haben. Es entstehen bereits „kleine Freundschaften“ und man wartet fast ungeduldig auf den nächsten „Treff“.
Diese liebenswürdige, von „urschwäbischem Schlag“, gewitzte Frau, mit viel Humor und doch resolut, möge sie noch lange in ihrer häuslichen Umgebung sein können. Ihre Tochter, im Krankenhaus tätig, kennt dort den Umgang mit jungen und älteren Patienten. Danke für die nette Schilderung über die Aktivitäten im Heimgarten!
Anmerkung zum JES-Projekt:
Auf der Suche nach Sponsoren stößt man bei den unterschiedlichsten Handels- und Gewerbesparten in der Stadt Ludwigsburg nicht immer auf „offene Ohren“ und die Bereitschaft etwas für die „gemeinschaftliche Sozialarbeit“ zu geben.
Trotz enormer Anstrengungen und Bemühungen des Projektbegleiters. Zu berücksichtigen ist, daß das Projekt in eine nicht gerade „glückliche“ Zeit fällt.
Daher den bis jetzt teilnehmenden Unternehmen ein großes Dankeschön! Die Firmen sind auf der „Sponsoren-Seite“ des JES-Projekts aufgeführt.

JES Projekt – Bericht Nr. 7 – 26.03.2003
30.03.2003
„Tulpenfest im Pflegeheim“
Ein sonniger Frühlingstag wurde für das Fest ausgesucht. Viele Bewohnerinnen und Bewohner haben bei Kaffee und Kuchen an dem beschwingten Programm mit der musikalischen Unterhaltung vom Rudolf Menzel-Trio und dem Sänger Günther Seedorf teilgenommen.
Die „JES“ – Schülergruppe half wo sie konnte. Sie gehören jetzt einfach dazu. Eine Lehrerin, Frau Dobratz ließ es sich nicht nehmen, das Heim und die Bewohner kennen zu lernen und ihre Schüler in Aktion zu sehen.
Frische und selbst gebastelte Tulpen schmückten die Cafeteria. Es war – wie immer – ein gelungenes Fest.

Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter und Gäste
30.03.2003 / SENIOREN-HILFE INTERN – 27.03.03
Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeiter und Gäste im Pflegeheim Hans Klenk-Haus am 27.03.2003
„An Altersdemenz erkrankte Menschen verstehen und begleiten“
Frau Dr. Doeinck, Ärztin, unterrichtet in Ludwigsburg an der Mathilde Planck-Schule für Altenpflege. Informationen zu den Krankheitsbildern Morbus Alzheimer und Multi-Infarkt-Demenz gaben den Teilnehmern Neues mit auf den Weg im Heimalltag. Auch wurde Bekanntes aufgefrischt, damit Angehörige, Pflegemitarbeiter, Betreuerinnen und Betreuer mit den kranken Menschen wieder besser umgehen können.
Eine Fortsetzung der Vortragsreihe ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

Foto: (von links) Pflegedienstleitern E. Hartl, Frau Dr. Doeinck, Soziale Betreuung U. Staudenmeyer