Krankengymnastik vor Ort
12.10.2003
Senioren-Hilfe ist aufgefallen,…
……dass sich im Pflegeheim, schon seit Jahren, eine rührige, aktive Dame um die betagten und kranken Bewohnerinnen und Bewohner bemüht. Sie hat immer ein freundliches Lächeln im Gesicht und für die Vorbeigehenden ein nettes „Grüss Gott“ übrig. Man merkt nicht gleich wer diese Dame ist. Erst nach mehrmaliger Begegnung erfährt man von ihrem Tun und Handeln im Heim.

Frau G. Kortmann bei ihrer täglichen Arbeit im Heim
Es ist die Krankengymnastin Frau Gabriella Kortmann, von der Praxis G. Kortmann und H. Ostertag-Scriba, Ludwigsburg. Eine Physiotherapeutin, eine freiberufliche, ausgebildete Fachfrau, die durch Gymnastik die Behandlung von Kranken unterstützt und mit gezielten Übungen und Anwendungen den gesamten Bewegungsapparat am menschlichen Körper verbessern soll. Oftmals für die betroffenen Patienten, besonders älteren Menschen, eine langwierige und viel Geduld erfordernde Therapiemaßnahme. Insbesondere nach Krankheiten, Operationen und Unglücksfällen.
Diese hilfreiche und notwendige Unterstützung durch Gymnastik ist jedoch in letzter Zeit sehr ins Abseits gedrängt worden, und wird von den Kranken-und Pflegekassen teilweise als nicht erstattungsfähig abgelehnt. Die Hausärzte unserer Seniorinnen und Senioren können vielfach die anfallenden Kosten nicht mehr vertreten.
Eine sehr bedauerliche Erscheinung in unserem „Gesundheitsbereich“, die sich viele unsere „Alten“ aus eigenem Geldbeutel einfach nicht mehr leisten können.
Mit diesem Beitrag soll die tägliche und unermüdliche Arbeit dieses Berufsstandes einmal hervorgehoben werden. Welche Leistungen diese Therapeuten in ihren aufwändig eingerichteten Praxen anbieten und durchführen können, wenn das „liebe Geld“ nicht wäre.
Danke dem Team der Praxis in der Kurfürstenstr. 14 in Ludwigsburg, auch für den Einsatz in diesem Alten-und Pflegeheim.
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Senioren-Hilfe hat „restauriert“
12.10.2003
Dieser Jugenstil-Schrank hat sicher genau so viele Jahre „auf dem Buckel“, wie mancher Bewohner im Pflegeheim, wenn nicht noch mehr. Gebaut etwa um 1900. Sicher dem Pflegeheim von einem früheren Bewohner als „Erbstück“ überlassen.

Er befand sich – etwas unscheinbar – in einem kleinen Besprechungsraum, mehrfach mit weißen Farbschichten bedeckt, wohl alten, aber nicht zum Stil passenden schwarzen Metall-Beschlägen versehen und wurde als Geschirr-Schrank benützt. Einfach ein Gebrauchsmöbel.
Die seitlichen und Türfüllungen waren aus Sperrholz. Überdeutliche Gebrauchsspuren waren dem „guten Stück“ anzusehen. Es „schrie“ direkt nach einer Veränderung. Passende „antike“ Farbe wird es auf dem Markt wohl nicht mehr geben.
Dieser Schrank musste auf jeden Fall erhalten bleiben, gleich wie. Nach Absprache mit der Hauswirtschaft wurde ich damals gebeten, mich dieses alten Möbels anzunehmen. Was daraus geworden ist, sehen Sie auf dem Foto.
Die alte Farbe, mit der damaligen Grundierung musste durch Ablaugen entfernt werden. Die Sperrholzteile wurden vorsichtig herausgenommen und durch Glasscheiben ersetzt. Hobbyarbeit war jetzt gefragt. Schleifen, schleifen und wieder schleifen, bis das Naturholz einwandfrei zum Vorschein kam.
Alle Holzteile wurden mit Schellack-Grundierung eingelassen, wohltuend für das Möbel. Ein pasteuser Wachsauftrag sollte einen matten Glanz ergeben. Passende, natürlich nachgearbeitete Beschläge wurden beschafft. Aus dem etwas vernachlässigten Geschirrschrank wurde eine vielseitig verwendbare Glasvitrine, an welcher sich die Heimbewohner täglich in ihrer „Wohnstube“ erfreuen können. Das „alte Stück“ ist durch das „Aufarbeiten“ neu geworden, wohl wissend, dass auch das alte Aussehen hätte – in besserem Zustand – bestehen bleiben können. Ja, wenn, durch den jahrzehntelangen „Gebrauch“ die „Unansehlichkeit“ nicht so stark gelitten hätte. Jetzt kann sich das Möbelstück sicherlich auf einen neuen langjährigen Bestand und großer Beachtung „freuen“.
(Hobbyarbeit des Herausgebers dieser homepage.)
Kürbis-Ausstellung im „Blühenden Barock“ – 2003
07.10.2003
Der Welt größte Kürbis-Ausstellung im „Blühenden Barock“ Schloß Ludwigsburg September 2003
Senioren-Hilfe war auch dieses Jahr wieder dabei…..
…..mit den vielen betagten Seniorinnen und Senioren vom Pflegezentrum Hans Klenk-Haus in Ludwigsburg. Es waren drei herrliche, sonnige angenehme Spätsommertage, in diesen Wochen. Wir alle haben es mit dem Wetter prima erwischt, kamen durch das Rollstühle schieben manchmal sogar ins Schwitzen. Auch waren von den Heimbewohnern einige noch gut zu Fuß dabei.
Die Kürbis-Ausstellung hat allen wieder gefallen. Hilfsbereite „Johanniter“ hatten die Transporte – hin und zurück durchgeführt. Dank dafür! Im Parkcafe konnten wir uns alle bei Kaffee und Kuchen erholen.
Rundum, es waren wieder gut organisierte Heimausflüge. Besonderen Dank an den Sozialen Dienst des Hauses und an die vielen freiwilligen Helfer, ohne diese solche Unternehmungen nicht zu bewältigen wären. Ein besonderes Dankeschön auch an die Angehörigen, die gerne mit dabei waren. Es war eine willkommene Abwechslung zum fast alltäglichen Heimbesuch. Bis zum nächsten Mal!
Vielleicht lässt sich die Stadt Ludwigsburg zum 300-jährigen Schlossjubiläum in 2004 etwas Besonderes für die Besucher von nah und fern einfallen. – Gelungene Fotos sind wieder im Pflegeheim auf allen drei Wohnbereichen zu besichtigen, einschliesslich „Kürbisse satt“!

(Foto: Horst Gosslar)
SENIOREN-HILFE informiert: Austrocknung
03.09.2003
Austrocknung größte Gefahr für alte Menschen Flüssigkeitsmangel führt zu Unterversorgung von Gehirn und Organen
(red.) Alte Menschen zum Trinken zu bewegen ist ein harter Job, egal ob im Heim oder zu Hause. Ärzte weisen immer wieder darauf hin, dass Senioren oft kein Durstgefühl mehr haben oder nicht ständig auf die Toilette wollen. Da gelte es, unermüdlich Getränke unterschiedlicher Geschmacksrichtungen und viel wasserhaltiges Obst anzubieten. Austrocknung führt zu sinkendem Blutdruck, Kreislaufschwäche, Unterversorgung von Gehirn und Organen sowie zu „Durstfieber“. Der geschwächte Körper sei dann anfälliger für sonst harmlose Erreger, erklärt Angela Wirtz, Seuchenexpertin des hessischen Umweltministeriums.
Bei Hitze seien Trinkprotokolle und tägliches Fiebermessen Pflicht, sagen Fachärzte für Altersheilkunde. Denn die Körpertemperatur sei ein Indiz für Austrocknung.
Ob Flüssigkeitsmangel rechtzeitig erkannt wird, hängt vom Ausbildungsstand des Personals ab. Werden teuere Fachkräfte schleichend durch Hilfen ersetzt, kann Gefahr im Verzug sein. In diesem Zusammenhang weist Harald Nier, Leiter des Referats Altenhilfe der Diakonie Baden, darauf hin, dass in Baden-Württemberg in den nächsten zehn Jahren mindestens 4000 Pflegekräfte fehlen würden.
Textübernahme mit freundl. Genehmigung der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 22.08.2003
Senioren-Hilfe mit „Paul“ auf dem Ludwigsburger Wochenmarkt
22.07.2003
Senioren-Hilfe mit „Paul“ auf dem Ludwigsburger Wochenmarkt am Samstag, 19. Juli 2003
Ein herrlicher Sommermorgen, heute wird es wieder heiß! Über 30 Grad im Schatten. „Paul“ geht heute alleine zum Einkaufen auf den Markt. Schon in aller „Herrgottsfrühe“. Immer entdeckt er Neues. Der Kräuter- und Blumenstand von Heide Herre, aus Steinheim an der Murr, fällt immer auf.
Sie hat was, „was nicht jeder hat“! Und das gefällt ihren Kunden. Das Wort „exotisch“ mag sie nicht so gerne, aber Sie hat 3 x in der Woche immer etwas „Besonderes“ in ihrem Sortiment. Anna + Paul kaufen gerne bei ihr ein. Seit 1948 wird dieser Familienbetrieb in mehreren Generationen geführt. Mögen sie viele ihrer ausgefallenen Kräuter, Pflanzen und Blumen verkaufen, denn dahinter steckt eine Menge Arbeit und Mühe!
