Die Drehorgel im Heim

FW [AW] am 16. Mai 2007

04.09.2002

Mit geschichtlichen Ereignissen und persönlichen Gesprächen mit Ludwigsburger Bürgern, Heiterem und Ernsten, hat Günther Vogt, Ehrenvorsitzender des „Bürgervereins der unteren Stadt Ludwigsburg 1893 e.V.“ einen kurzweiligen und interessanten Nachmittag im Pflegeheim gestaltet.

Die allseits bekannte „Drehorgel“ sorgte mit bekannten Melodien für Abwechslung und lud zum Mitsingen ein.

Viele der Heimbewohner konnten sich an teilweise über 100 Jahre zurückliegende Gegebenheiten und Geschichten über die Leute in der „unteren Stadt“ erinnern. Vieles wurde auch aus den Nachkriegsjahren nach 1945 berichtet.

Ein markanter Ausspruch von Günther Vogt: Wir werden nicht alt, wir werden nur älter!

Straßen, Häuser, Plätze, Brunnen, teilweise noch heute erhalten oder liebevoll restauriert, Menschen, mehr oder weniger bekannte und berühmte, lebten und wohnten in diesem ältesten Stadtteil. Manches in Vergessenheit geratene, kam wieder zum Vorschein.

Vielleicht lässt sich der erarbeitete Vortrag von Günther Vogt zur späteren Erinnerung der geschichtlichen Entwicklung dieses Stadtteils für interessierte Heimbewohner in einem kleinen Heftchen zusammengefasst, von einem freiwilligen Helfer, drucken.

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Samstag vorlesen

FW [AW] am 16. Mai 2007

02.09.2002
Samstägliches Zeitung vorlesen im AWO Pflegezentrum Heimbewohner sind aufmerksame Zuhörer.

Mit dankenswerter Unterstützung der Ludwigsburger Kreiszeitung und der Aktion „Hilf mit“ konnte das neue AWO-Pflegezentrum Hans Klenk-Haus mehrere ehrenamtliche HelferInnen für die Bereiche der Sozialen Betreuung gewinnen.

Unter den künftigen Mitarbeitern des Besuchskreises ist auch der Ludwigsburger Roland Hammer. Sein spontaner Entschluß beim samstäglichen Zeitung vorlesen mitzuwirken ist von den Heimbewohnern mit Freude aufgenommen worden. Nach kurzer Einarbeitungszeit und gegenseitigem Kennenlernen wird dieses freiwillige Engagement sicher zu einer angenehmen Dauereinrichtung im Haus.

Auf zwei Wohnebenen wird Roland Hammer im Wechsel mit dem ehrenamtlichen Mitarbeiter Friedrich Wiesenauer die Neuigkeiten der Tageszeitung mit dem lokalen Geschehen jeden Samstag den Bewohnern näher bringen. Wobei sich nebenbei oft auch Gespräche und Diskussionen von selbst ergeben.

Singkreis

FW [AW] am 16. Mai 2007

30.08.2002

Erweiterter Singkreis im AWO-Pflegezentrum: Günter Anders spielt auf dem Akkordeon.

Die Ehefrau Rita Anders, selbst inzwischen ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hans Klenk-Haus, gab den Anstoß, dass ihr Mann, (71) mit in den Kreis der „Musiker“ aufgenommen wurde. Damit sind für diese wichtige und sinnvolle Aufgabe drei Musiker im Wechsel, fast jeden Donnerstag, beim Singen mit den betagten Heimbewohnern dabei. Vertreten mit Zither, Gitarre und jetzt „Ziehharmonika“.

Mit den vorhandenen Liederbüchern „schmettern“ die sangesfreudigen SeniorenInnen fast alle bekannten Volkslieder und Schlager eifrig mit. Das Singen fällt vielen leichter als das Sprechen. Oft ohne den geschriebenen Liedertext, kennen Viele die Zeilen noch auswendig.

Der Anfang wurde am Donnerstag, 29.08.2002 in der Cafeteria des Hauses mit großem Zuspruch gemacht.

Eine wesentliche Bereicherung im Heimalltag, sicher auf Dauer vom Ehepaar Anders vorgesehen.

Ein Erfolg der Zeitungs-Aktion „Hilf mit“.

Nähstube

FW [AW] am 16. Mai 2007

29.08.2002
Nähstube im AWO-Pflegezentrum Bewohner helfen mit Nadel, Faden, Fingerhut.

Innerhalb weniger Tage nach dem Start der LKZ-Aktion „Hilf mit“ haben sich 3 ehrenamtliche Helferinnen bei Frau Elke Meyer vom Besuchskreis des Hans Klenk-Hauses gemeldet und somit konnte die Soziale Betreuung mit von Ludwigsburger Bürgern gespendeten Nähmaschinen am Donnerstag, 29.08.2002 die Arbeit der Nähstube aufnehmen.

Mit großem Interesse und Wünschen haben die Heimbewohner ihre Kleidungsstücke zum Herrichten gebracht. Sei es Knöpfe annähen, eine bequeme Hose kürzen, eine offene Naht zunähen und vieles mehr. Die emsigen Pflegemitarbeiterinnen haben den Bewohnern beim Zusammenstellen der defekten Kleidungsstücke geholfen. An den Nähtischen wurde auch ein kleines Schwätzchen gehalten, damit lief die Arbeit wie von selbst.

Gerne haben sich die Seniorinnen auch selbst beteiligt.

Eine sinnvolle Erweiterung der sozialen Aufgaben mit einem Dank an die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Man freut sich schon auf den nächsten Treff in der Nähstube.

Ein weiterer Erfolg dank der Aktion „Hilf mit“ der Ludwigsburger Kreiszeitung.

Ostern 2005 im Pflegeheim

FW [AW] am 16. Mai 2007

28.03.2005

Senioren-Hilfe Ludwigsburg Ostern 2005 im Pflegeheim – die erste Jahreszeit –

Zögerlich, aber mit aller Macht sprießen Tulpen, Primeln, Osterglocken und Forsythien an diesen Frühlingstagen in der Natur.


Was denkt sie wohl, die Dame mit ihren fast 87 Jahren?

Auch die Bewohner im Pflegeheim erwarten sehnsüchtig das Erwachen dieser ersten Jahreszeit – den Frühling. Am Samstag vor Ostern haben sie alle ein Lächeln, fast ein Strahlen im Gesicht. Hier scheint die Sonne, auch wenn es die Senioren noch nicht so richtig an die frische Luft hinauszieht. Im Heim freuen sich alle an den österlichen Dekorationen. Es herrscht eine frohe Stimmung. Mag es so bleiben, die 2. Jahreszeit naht mit Riesenschritten. Mögen alle unsere betagten Bewohnerinnen und Bewohner unbeschwert daran teilnehmen können. FROHE OSTERN!