„JES“ – EXTRA – Zwischenstand

FW [AW] am 17. Mai 2007

09.05.2003

Am 19.02.2003 startete das Projekt „Schüler + JES im Pflegeheim“.
Heute, fast Mitte Mai 2003, haben wir, fast Alle, über die Hälfte der „Strecke“ hinter uns. Von den vom Paritätischen Bildungswerk, Stuttgart – lt. Vertrag – vorgegebenen 40 Stunden „Laufzeit“.

Wie schnell die Zeit vergeht, wenn man etwas „Sinnvolles“ tut. Und das ist bei unserem „JES“- Projekt einfach so. Die Schülerin und die 4 Buben wetteifern bei jedem Treff, wieviele Stunden „abgeleistet“ wurden. Die Zwischenergebnisse sind absolut positiv zu bewerten. Deshalb muß hier allen Teilnehmern ein besonderes Lob ausgesprochen werden.

„Ihr seid Spitze“ – und unsere Senioren sind begeistert von Euch! – Sagt es ruhig in der Schule weiter. – Weiter wird „nix“ verraten.

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08.05.2003

„Wir tafelten“……

Irgend wann muß „jemand auf der Leitung gestanden sein“! Aber wann, ist dem Verfasser einfach nicht mehr geläufig. Auf jeden Fall waren alle Teilnehmer an diesem Vorabend „dabei“. Aber wie! Denn: Statt des bei jedem Termin vorgemerkten „Vespers“ im Heim -, worauf die Schüler freiwillig zu dieser Uhrzeit (ca. 16 Uhr 30) verzichteten, außer „Wasser“ zu trinken, war – sie wollten unbedingt 1 x(einmal) „ganz toll Essen gehen“. Und das hat der Begleiter/Mentor zugesagt. Einen Teil der dafür vorgesehenen „Gelder“ (von der Förderung) dafür zu verwenden.

Wie kann man so ein „Festmahl“ einfach vergessen!

W i r alle „tafelten“ – beim „Chinesen“ – die Speisenkarte „vor und zurück“. Bis nichts mehr ging. So etwas hatten die Jungen bisher noch nie erlebt. Man hat (fast) alles in dem feinen Lokal ausprobiert. Und es dauerte lange, sehr lange……

Es war ein „Super“-Ereignis bei „JES“! – Die eigentliche Aufgabe haben sie dabei aber nicht vergessen.

Nur taucht jetzt die Frage auf: Wann gehen wir wieder so fein speisen? Sicher am Ende unseres „JES-Projekts“, dann zum „Italiener“ – der heißt „Pavarotti“. Schon läuft einem wieder das „Wasser im Munde zusammen“. Fein, daß es so gute Restaurants in Ludwigsburg gibt. Abwarten und überraschen lassen. Wann ist es soweit?

(Oder stand darüber schon mal was auf den anderen Seiten….?)

„JES“ – Projekt EXTRA 07.05.03

FW [AW] am 17. Mai 2007

07.05.2003

Cihan, der jetzt 15-jährige Schüler der Klasse 9 Osterholz-Schule Ludwigsburg, und im „JES“-Team, hatte vor kurzem in der Nähe des Pflegeheims zu tun. Flugs nahm er sich eine halbe Stunde Zeit, ging ins Heim und spielte dort mit einigen Bewohnern „Mensch ärgere dich nicht“.

Was ihn wohl zu diesem spontanen Besuch bewogen hat?

06.05.2003

– Einkauf von Jungpflanzen für den Therapiegarten im Heim –

Die Idee der Soz. Betreuung, wurde von zehn Bewohnern in Begleitung von sechs ehrenamtlichen Helfern, rasch zum Erlebnis. „Einkaufen auf dem Wochenmarkt“! Die betagten Menschen fuhren (mit dem Rollstuhl) und schlenderten (zu Fuß) von Stand zu Stand. Sie versuchten Erdbeeren, Äpfel und wählten Blumen- und Tomaten-Setzlinge aus. Tagetes, Löwenmäulchen, fleissige Lieschen, wanderten in die Einkaufskörbe.

Eine Bewohnerin war selbst jahrzehntelang hier Marktfrau und freute sich riesig über neue, persönliche Begegnungen. Man erkannte sich schnell wieder und hatte viel zu „schwätzen“. Am historischen Marktbrunnen genossen alle die Maisonne. Hausbus und 2 Spezial Rollstuhlbusse der Johanniter brachten alle sicher zum Marktplatz und wieder heim.

Nachmittags wurden die zarten Pflänzchen von alten und erfahrenen Fachleuten im Therapiegarten eingesetzt. Frische Rettiche fachgerecht zugeschnitten und gesalzen verzehrt. Das Giessen durfte nicht fehlen. Diesen Dienst übernimmt ein rüstiger Bewohner des Hauses, damit der Garten schöner wird und aufblühen kann.

Das Ereignis für die „Alten“. Sie werden lange davon zehren. Das Ergebnis können sie selbst, sichtbar jeden Tag „miterleben“. Ihre getane Arbeit bewundern. Die Blumen und Pflanzen zeigen sich bald von ihrer besten Seite – sie werden wachsen und blühen! Hoffentlich lange.

Mitarbeit beim Text: Soz. Betreuung, Frau Ursula Staudenmeyer,
Bilder: Horst Gosslar

05.05.2003

Ein Nachmittag ohne „Begleiter“ – der war einmal verhindert – und trotzdem hat’s geklappt.

Alle „5“ waren da. Dabei waren die Damen der Soz. Betreuung im Heim. Die „schaukelten“ die Sache. Es war schon „fast Gewohnheit“. Man kannte sich ja. Besonders im „neuen „Dress“ sind sie aufgefallen. Man sprach wieder von „früher“ – ein unerschöpfliches Thema. Vor allem unsere „Alten“ wissen halt noch viel davon (aus dem Langzeitgedächtnis…..)

Ohne Bild