06.05.2003

– Einkauf von Jungpflanzen für den Therapiegarten im Heim –

Die Idee der Soz. Betreuung, wurde von zehn Bewohnern in Begleitung von sechs ehrenamtlichen Helfern, rasch zum Erlebnis. „Einkaufen auf dem Wochenmarkt“! Die betagten Menschen fuhren (mit dem Rollstuhl) und schlenderten (zu Fuß) von Stand zu Stand. Sie versuchten Erdbeeren, Äpfel und wählten Blumen- und Tomaten-Setzlinge aus. Tagetes, Löwenmäulchen, fleissige Lieschen, wanderten in die Einkaufskörbe.

Eine Bewohnerin war selbst jahrzehntelang hier Marktfrau und freute sich riesig über neue, persönliche Begegnungen. Man erkannte sich schnell wieder und hatte viel zu „schwätzen“. Am historischen Marktbrunnen genossen alle die Maisonne. Hausbus und 2 Spezial Rollstuhlbusse der Johanniter brachten alle sicher zum Marktplatz und wieder heim.

Nachmittags wurden die zarten Pflänzchen von alten und erfahrenen Fachleuten im Therapiegarten eingesetzt. Frische Rettiche fachgerecht zugeschnitten und gesalzen verzehrt. Das Giessen durfte nicht fehlen. Diesen Dienst übernimmt ein rüstiger Bewohner des Hauses, damit der Garten schöner wird und aufblühen kann.

Das Ereignis für die „Alten“. Sie werden lange davon zehren. Das Ergebnis können sie selbst, sichtbar jeden Tag „miterleben“. Ihre getane Arbeit bewundern. Die Blumen und Pflanzen zeigen sich bald von ihrer besten Seite – sie werden wachsen und blühen! Hoffentlich lange.

Mitarbeit beim Text: Soz. Betreuung, Frau Ursula Staudenmeyer,
Bilder: Horst Gosslar

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