Umbau Talstraße in Ludwigsburg

FW [AW] am 17. Mai 2007

15.03.2003

EIL-INFORMATION zum Bericht vom 19.02.2003 zum „Umbau Talstraße in Ludwigsburg“

Stadt hats eingesehen!

Eine unbestätigte Information besagt, daß die bei der Stadtplanungsbehörde vorgebrachten Einwände zum Umbau der Talstraße in Ludwigsburg, ein Einsehen bewirkt hat, besonders im Bereich der Weiterführung des Gehweges (um eine leicht ansteigende Kurve) in die Marienstraße.

Danke den Planungsleuten! – Mit ein wenig gutem Willen, ist doch manches vorher Abgelehnte, zu verwirklichen. Zum Nutzen – auch der benachbarten Altenheim-Bewohner – ihren Spaziergang problemlos zu bewältigen. Natürlich auch für alle anderen Fußgänger und „kinderwagenschiebende“ Mütter und Väter.

Diese positive Entscheidung wird eine Langzeitwirkung haben, wenn auch dabei 1 Auto-Parkplatz weniger entsteht.

„Mr muas halt mitanander schwätza“! (Man muß halt miteinander reden).

Nachricht erhalten am 15.03.2003, 12:00 Uhr auf dem Ludwigsburger Marktplatz.

– Stadt hat Umbaupläne geändert. Das nicht „Machbare“ wird ausgeführt. Von Geld spricht man nicht mehr! Die Einwände der Bürger haben sich gelohnt. Örtliche Presse bestätigt am 17.03.2003 den einstimmigen Beschluß des Bauausschusses. –

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10.03.2003

Heute ist uns der Frühling begegnet – „JES“ war dabei

Bericht 4 – Projekt: Schüler + „Jes“ im Pflegeheim

Bei strahlendem Sonnenschein und fast 20 Grad Wärme genossen Viele von uns im Heimgarten einen herrlichen Nachmittag. Unter Mithilfe der freiwilligen Jugendgruppe von „JES“ haben wir in der Frühlingsluft tief durchgeatmet. Einige wurden mit dem Gehwagen begleitet, die anderen mit den Rollstühlen durch das bequeme Gelände gefahren. Für die Ruhepausen verweilten wir auf den Gartenbänken.

Das Mädchen und die 5 Buben gaben sich viel Mühe mit uns. Wir haben uns prächtig unterhalten. Eine Freude für uns, wie sich die jungen Menschen um uns kümmern.

Hoffentlich hält das Frühlingswetter noch eine Weile an.

Nebenbei bemerkt

FW [AW] am 17. Mai 2007

10.03.2003

Zum Freiwilligen-Projekt Schüler + „JES“ im Pflegeheim kommentiert der 15-jährige Cihan, aus dem Teilnehmerkreis:

„Ich bin stolz, so etwas zu machen, weil es mir Spaß macht,
und ich kann alten Menschen helfen. Ich habe Spaß daran.“

Was wenige Worte aussagen können!

Wiedergabe seiner Mitteilung an die Senioren-Hilfe vom 09. März 2003, Schüler der Klasse 9 Osterholz-Schule Ludwigsburg.

Recht – UNTERHALT FÜR ELTERN

FW [AW] am 17. Mai 2007

09.03.2003

STIFTUNG WARENTEST

Nr. 3, März 2003, Finanztest/Recht: UNTERHALT FÜR ELTERN, Wie weit Kinder für ihre Eltern aufkommen müssen

Der Beitrag zeigt wieder deutlich die bundesweit ungeregelte und ungeklärte Handhabung, in wie weit Unterhaltspflichtige herangezogen werden, um den Betroffenen, Müttern und Vätern, z.B. in Altenheimen ein „vernünftiges Auskommen“ zu gewährleisten. „Die“ bekommen nämlich nur ein „Taschengeld“.

Im Interview mit dem Anwalt für Sozialrecht Michael Baczko, Erlangen, wird bemerkt: „Leider hat sich der BGH nicht klar ausgedrückt. Das Zahlungsverlangen der Behörde kann nicht vollstreckt werden, solange es kein rechtskräftiges Urteil gibt. Oder man geht zusammen vors Zivilgericht. Es wird in der Regel ein zu hoher Unterhaltsbetrag gefordert. Der Weg zum Anwalt lohnt also in jedem Fall.“ Leichter gesagt, als getan! Von was denn?

An sich doch letztlich ganz einfache Angelegenheiten. Aber wir sind nicht in der Lage, diese vielschichtigen Einzelprobleme im Sinne aller Beteiligten zu lösen. Nicht einmal innerhalb eines Bundeslandes, geschweige denn in allen 16 Bundesländern einheitlich. Wenn man sich die Sozialämter in den Städten, Gemeinden und Landkreisen einmal ansieht und fragt, schütteln diese armen Mitarbeiter (wenigstens) mit dem Kopf und wissen selbst nicht „wo es lang geht“. Sie können es auch nicht erklären, weil sie es einfach nicht wissen. Vielleicht der nächste Vorgesetzte? Aber der wird gerade geschult. Allein der Antrag auf „Grundsicherung“ scheint ein „Buch mit 7 Siegeln“ zu sein. Die übrigen Tipps in diesem Bericht sind wohl noch verständlich, aber mehr auch nicht. Es sieht so aus, als ob die Recherchen selbst den Journalisten und Redakteuren „Kopfschmerzen“ bereiteten.

Schade, daß man für die € 3.80 in dem Heft nicht mehr erfährt. „Man“ ist halt weiter auf sich selbst angewiesen, insbesondere, wenn man sich um alte und kranke Menschen kümmern „darf“, die in Sachen „Geld“ oft äußerst empfindlich reagieren und in der Sache selbst wirklich keine Ahnung mehr haben. Es wird ihnen ihr ganzes Hab und Gut einfach weggenommen. Wie will man das einem ehemals gut situierten Menschen, jetzt etwas verwirrt, klar machen? Selbst die Argumente der Söhne und Töchter helfen dabei nichts. Und die „Solidargemeinschaft“ am allerwenigsten. Die Renten reichen fürs Heim, trotz Pflegestufen, längst nicht mehr aus.

Es verwundert die Zahl aus 2000, daß die Sozialämter rund „243 000 Bedürftigen“ Hilfe in Pflegeeinrichtungen gewährt haben, davon allein in der Stadt Köln 3500 „Pflegefälle“. Egal – ob die Zahlen stimmen – eine missliche, verworrene Ungleichbehandlung aller betroffenen Bundesbürger, aber mit viel Beschäftigung bei den Behörden! Ein Normalbürger versteht hier gar nichts mehr.

08.03.2003

„Akvie Senioren-Hilfe“ – diesmal nicht im Pflegeheim

In der örtlichen Presse erscheint am 07. März 2003 ein Bericht mit dem Titel: „Wir leisten mehr, bekommen aber nicht mehr Geld“ Soziale Dienste – Häusliche Kranken-und Altenpflege und die „Fallpauschalen“

Am 12.03.2003 wird dazu der Leserbrief von F.W. veröffentlicht:

„Leere Geldtöpfe“

Die Leidtragenden sind und bleiben die Betroffenen. Ohne die engagierten Pflegeleistenden wären wir arm dran! – Der(leere) „Geldtopf“ ist immer derselbe. Unsere Experten und klugen Köpfe wissen schon gar nicht mehr, wo und wie sie etwas hin und her schieben sollen. Hauptsache man beschäftigt sich damit. Aber mit welch erschreckendem Ergebnis. „Bist du krank, so bist du selber schuld“. Der Einsatz aller dieser Pflegekräfte geht wahrlich an die Grenzen der Zumutbarkeit. Warum will diese Tatsache denn keiner erkennen? Und jetzt diese Verschiebung der finanziellen Belastungen, ein Unding. „Freiwilligkeitsleistung“ der Kassen – welch abstruser Begriff. Natürlich gehören vernünftige Regelungen her. Jedoch werden – egal wo – die Defizite zunehmen. Und wer zahlt: weiterhin und immer der „kleine Mann“. Ja, dieser Betroffene, von was? Wenn er nichts mehr hat? Hauptsache wir haben eine „Fallpauschale“. Keiner hat eine Patentlösung. Reformen? Und die Antwort wäre ganz einfach, man traut sich nur nicht, diese offen auszusprechen. Da beisst sich doch irgend jemand wo hin?