Das Vergnügen war auf beiden Seiten
08.03.2003
Auf dem Programm der monatlichen Folgen der Klassik-Konzerte im Hans Klenk-Haus Ludwigsburg, am Freitag, 07. März 2003, stand dieses Mal „Barock-Musik“, mit der bereits bekannten Pianistin Irina Schwertfeger und der Cellistin Alina Engelhardt-Hirning.
Eine heitere, melancholische, tänzerischen und romantischen Konzertstunde am Abend, mit teils volksliederhaften Stücken, bekannter und unbekannter Meister.
Gäste und Bewohner erfreuten sich an der musikalischen Unterhaltung.

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Senioren-Hilfe INTERN
08.03.2003
Zum Bericht Stuttgarter Zeitung vom 03.03.2003 „Wenn einem das Leben entgleitet“ von Carola Sauer
LESERFORUM STUTTGARTER ZEITUNG vom 08.03.2003, Nr. 56, Seite 26
Die Seele trösten
„Nur“ wegen der Altersdemenz ins Pflegeheim? Ich meine: Nein!
Wir „Gesunden“ wissen nur nicht, wie damit umzugehen ist.
Als ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem Pflegeheim beobachte ich, dass diese Leute oftmals sehr alleine gelassen werden. Das müsste nicht so sein. Doch in unserer Gesellschaft ist es nicht vorgesehen, dass man an diesem letzten Lebensabschnitt teilnimmt. Die hilfreichen Pflegekräfte haben keine Zeit mehr, die Seele zu trösten. Doch eine persönliche Beteiligung und Begleitung wäre sinnvoll. Angehörige, falls vorhanden, sind oft überfordert und erkennen die Krankheit nicht.
Man findet sich damit ab. Und wenn man es zu Hause nicht mehr schafft, dann kommt dieser alte Mensch ins Pflegeheim. Manch einem dieser Alleingelassenen aber könnte man durch Reden und das Hervorkramen von längst Vergessenem viel Gutes zukommen lassen. Und wir alle hätten es leichter im Umgang mit diesem Tabuthema.
Verfasser: Friedrich Wiesenauer, Text: Stuttgarter Zeitung, Redaktion Ludwigsburg
Aufgelesen
06.03.2003
„Aufgelesen“ bei Optiker Ege, Ludwigsburg an seiner Ladenkasse
Sätze des englischen Sozialreformers JOHN RUSKIN (1818-1900)
…….haben heute noch Gültigkeit!
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter zu wenig zu bezahlen.
Wenn sie zuviel bezahlen, verlieren sie etwas Geld, das ist alles. Wenn sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen sie das niedrigste Angebot an, müssen sie für das Risiko, das sie eingehen, etwas hinzu rechnen. Wenn sie das tun, so haben sie auch genügend Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.
Spiegelbild eines gelebten Lebens – auf der Suche nach Erinnerungen
06.03.2003

Foto mit freundlicher Genehmigung von factum – andreas weise – Stuttgart,
zum Beitrag der Stuttgarter Zeitung vom 03.03.2003,
Thema der Woche: „Wenn einem das Leben entgleitet“ von Carola Sauer
JES Projekt – Bericht Nr. 3 – 03.03.03
04.03.2003
„In kleiner Besetzung“ – Einführung im Umgang mit Rollstühlen
Unter Anleitung der Pflegedienstleiterin Elisabeth Hartl, im Hans Klenk-Haus, wurden die Schüler der „JES“-Guppe in die Bedienung und das Führen von Rollstühlen eingewiesen.
Ein „Super“-Rollstuhl mit allem Komfort diente als Modell für spätere Ausfahrten mit den Bewohnern. Wenn man es weiß und kann, ist es nachher leichter.
Dank an Frau Hartl für die fachlichen Ratschläge und der Mithilfe von Christa Kurtenbach, Soz. Betreuung, beide hatten aufmerksame Zuhörer.
Ach so, die Fotos von der „Fasnet“ sollten auch noch auf der Schautafel angebracht werden, am 05. März ist „Aschermittwoch“! Mit den Schülern war die Arbeit in kurzer Zeit getan.
