„Zum ersten Mal im Rampenlicht“

FW [AW] am 16. Mai 2007

19.01.2004

Senioren-Hilfe war bei der „Premiere“

„Zum ersten Mal im Rampenlicht“ Projekt-Arbeiten von Studentinnen der PH Ludwigsburg

Im Rahmen eines Seminars „Puppenbau und Puppenspiel“ an der pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Bereich „Textiles Werken“, fertigten sieben Studentinnen, Anfang bis Mitte 20, in 4 Tagen, Stabpuppen, fast lebensgroß, in farbigen Kostümen, jede Figur mit einem Charakterkopf und auf die Darstellung ausgerichtet. Diese Einmaligkeit der Präsentation, versehen mit Loriot-Texten, war der krönende Abschluß einer Aufführung im AWO-Pflegezentrum Hans Klenk Haus Ludwigsburg. Die anwesenden Heimbewohner waren einigermaßen überrascht über die ohne großen Aufwand aufgebaute Bühne mit den Scheinwerfern im „Rampenlicht“.

Es war eine Uraufführung mit diesen kunstvoll gearbeiteten Stabpuppen. Kurze, heitere, hintersinnige und amüsante Szenen aus dem Loriot-Repertoire, untermalt mit dezenter, nahezu „höfischer“ Musik, begleiteten das „Spektakel“, sodaß die Senioren nicht überfordert waren. Eine derartige – kurzfristig eingeschobene – „Theaterveranstaltung“ hatten sie noch nicht erlebt. Es war ein besonderes Erlebnis! Ein Heimbewohner meinte: „Es war sehr gut, doch leider zu kurz“!

Vielleicht lässt sich eine solche Werk-und Puppenschau, mit überaus originellen, aus Holzmehl gearbeiteten Fantasiefiguren wiederholen. Die Senioren warten darauf!

Zum Schluß zeigten sich die „echten“ Künstlerinnen Selda, Nives, Doris, Lisa, Indra, Isabel und Carmen, mit ihrem Lehrer vor der Bühne und nahmen den Beifall gerne entgegen. Sie alle haben ihre Aufgabe „gemeistert“.

Jörg Mast selbst, als „Theaterdirektor“ (Lehrbeauftragter und Puppenspieler) vom „Figurentheater Waldbuch“, erzählte die Geschichte von der naheliegenden Burgruine Hoheneck und dem unten fliessenden Neckar. Seine Schauspieler waren Foto-Figuren und zugleich Requisiten.

Märchenfiguren und Puppen – selbst hergestellt – werden in verschiedenen Gestalten und Techniken verwendet, um jung und alt zu unterhalten, „denn Märchen kennen keine Grenzen“.

Ein in unsere Zeit passender kurzer Aufenthalt im Reich der Fantasie, um den Ernst des Alltags – auch im Pflegeheim – zu vergessen.

Kontakt: Figurentheater Waldbuch – Jörg Mast & Karin Baumann Waldbuch 4, 74586 Frankenhardt, e-mail: kajoer@freenet.de Tel. 07959/1234

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