Ludwigsburg – Stationen einer Stadt

FW [AW] am 16. Mai 2007

Bürgerverein inmitten unserer Geschichte:

Beschreibung eines Kapitels aus dem Buch

Ludwigsburg – Stationen einer Stadt

von Andrea Hahn

Jagdschloss – Residenz – Garnison – Medienstandort

Vom Anfang bis heute, ins 300. Jubiläumsjahr 2004, hat die Schriftstellerin Andrea Hahn „alles“ auf einen Nenner gebracht. Sie hat in ihrem kleinen handlichen Büchlein nahezu nichts vergessen.

Auf Seite 80 beginnt mit dem Titel: Kanonen, Holzkernräder und ein „Reinlichkeitsproblem“ die Beschreibung der Unteren Stadt Ludwigsburgs. Es macht einfach Freude diese Zeilen zu „verschlingen“, Leser sind gleich mittendrin im Geschehen. Sie erkennen die wichtige Bedeutung dieses ältesten Stadtteils. Entstanden aus ärmlichen und einfachsten Verhältnissen, zu einem mit beiden Händen anpackenden Handwerkervolk. Zugereist aus vielen Ländern zum Schlossbau. Fast so wie es heute in den kleinen Strassen und Gassen, den vielen hergerichteten Häusern, anzutreffen ist. Menschen wohnen und leben dort aus „aller Herren Länder“.

Als Kernzelle des Handwerks wird die Untere Stadt beschrieben. Dort liessen sich Handwerker und Geschäftsleute nieder, die die Versorgung der lokalen Bedürfnisse übernahmen. Sie leisteten Pionierarbeit durch ihre Geschicklichkeit, ohne die eine Residenz-, eine Militär- und Bürgerstadt nicht auskam um weiterwachsen zu können. Wörtlich: Die Geschichte dieser “kleinen Leute“ und ihrer Siedlung wach zu halten, hat sich der 1893 gegründete „Verein der Unteren Stadt“ zu einer seiner vielfältigen Aufgaben gemacht.

Und diese getroffene Feststellung gilt auch im 111. Jahr des Bestehens der Bürgervereins. Unsere Geschichte wiederholt sich doch – immer mit anderen Menschen. Eine sachliche, informative, kurzweilige Beschreibung vom „Erdhügel“ bis ins 21. Jahrhundert.

Mit freundlicher Genehmigung des Verlags Andreas Hackenberg, 71638 Ludwigsburg © 2004

126 S., farbig, 45 Abb. Gebunden (Fadenheftung), ISBN 3-937280-02-02, 14,90 €, http://www.vam-hackenberg.de und der Autorin Andrea Hahn

Die Leser warten auf die im September 2004 erscheinenden „Literarische Spuren“ zum 200. Geburtstag von Eduard Mörike.

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